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[Sport: Olympische Spiele in Deutschland]
Alle zwei Jahre dürfen wir uns entweder an Olympischen Sommer- oder Winterspielen erfreuen. Der Austragungsort der Spiele wechselt international und auch Deutschland durfte schon Gastgeber für die Ausrichtung der Spiele sein.
Die Olympischen Sommerspiele fanden vor dem Jahr 2011 insgesamt dreimal in Deutschland statt. 1936 gab es die Olympischen Sommerspiele in Berlin und die Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen. 1972 war München Austragungsort der Olympischen Sommerspiele.
Das kam insgesamt vier Mal vor. 1916 war Berlin als Austragungsort der Olympischen Sommerspiele bestimmt und 1940 Garmisch-Partenkirchen als Ausrichter der Winterspiele, die Spiele mussten jedoch wegen der zwei Weltkriege in beiden Fällen ausfallen. Für das Jahr 2000 wurde Berlin als Bewerber für die Ausrichtung der Sommerspiele abgelehnt und für die Sommerspiele 2012 erhielt Leipzig ebenfalls eine Absage.
Im olympischen Dorf wurden zwei israelische Sportler von palästinensischen Terroristen erschossen, die auch noch neun weitere Personen als Geiseln nahmen. Sie forderten unter anderem die Freilassung der Terroristen Andreas Baader und Ulrike Meinhof. Bei der versuchten Befreiungsaktion am Flughafen Fürstenfeldbruck kamen 15 Personen ums Leben: ein Polizist, die fünf Geiselnehmer und alle neun Geiseln.
Das war der amerikanische Schwimmer Mark Spitz, der dort insgesamt sieben Goldmedaillen gewann und zudem in allen sieben Fällen einen Weltrekord aufstellte. Er war damals gerade erst 22 Jahre alt, zog sich aber nach diesem Riesenerfolg aus dem Sport zurück. 1992 versuchte er noch einmal, sich für die Olympischen Sommerspiele in Barcelona zu qualifizieren, schaffte es jedoch nicht.
Das war Jesse Owens. Er gewann vier Goldmedaillen in vier Disziplinen. Das schaffte bis heute (2011) nach ihm nur noch Carl Lewis bei den Olympischen Sommerspielen 1984 in Los Angeles. Jesse Owens veranstaltete später manchmal Schauläufe und gewann dabei sogar gegen Rennpferde.
Das ist die Tatsache, dass die Spiele von den damals regierenden Nationalsozialisten für Propagandazwecke missbraucht wurden. Das Regime hatte bereits im Vorfeld nur auf massiven Druck hin verpflichtet, allen Rassen und Konfessionen Zugang zu den Spielen zu gewähren. Das Antreten von jüdischen Sportlern wurde dennoch verhindert.
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