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[Sport: Doping]
Doping ist eine Bezeichnung für das Einnehmen unzulässiger Mittel oder das Anwenden nicht erlaubter Methoden, um dadurch bessere sportliche Leistungen zu erbringen, als es im Normalzustand möglich wäre.
Amphetamine können dazu führen, dass der Sportler seine Belastungsgrenzen nicht mehr wahrnimmt. Neben extremer Erschöpfung kann das im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen.
Zur Gruppe der Narkotika gehören zum Beispiel Morphin, Heroin und Methadon. Diese Mittel wirken schmerzstillend und beruhigend und es wird daher auch mit diesen Substanzen Missbrauch getrieben.
Es kommt öfter vor, dass sie unangemeldet während der Trainingszeiten durchgeführt werden oder auch unmittelbar nach einem Wettkampf.
Er darf danach zwei Jahre lang nicht mehr an Wettkämpfen teilnehmen. Darüber hinaus hat es natürlich auch Folgen für seinen Ruf als Sportler und damit auch für seine Verdienstmöglichkeiten.
Die meisten Menschen betrachten Doping als Betrug an den übrigen Wettkampfteilnehmern und auch an den Zuschauern und Fans.
Für eine Aufrechterhaltung des Doping-Verbots spricht insbesondere die Vorbildfunktion der bekannten Sportler für die Jugend, die nicht dazu animiert werden soll, es ihren Idolen nachzumachen.
Das war Jan Ullrich. Der Skandal hatte für ihn außerdem auch noch die Kündigung durch seinen Arbeitgeber zur Folge.
Dieser berühmte Fußballspieler war Diego Maradonna. Er wurde aufgrund des Vorfalls von der weiteren Teilnahme an der Weltmeisterschaft ausgeschlossen.
Die Leichtathletin war Birgit Dressel. Sie wurde nur 26 Jahre alt. Sie ist ein abschreckendes Beispiel für die tragischen Folgen von Doping.
Manche Mittel können kurzfristig Kräfte freisetzen. Dazu gehören Stimulanzien, zu denen auch Koffein gehört, aber auch Kokain. Aber auch Diuretika, entwässernde Medikamente. Narkotika werden zur Schmerzunterdrückung verwendet und Betablocker zur Beruhigung. Auch Alkohol kam in den Anfangszeiten des Dopings zur Anwendung, kurioserweise im Radsport.
In der Regel werden Steroide über längere Zeit für den Muskelaufbau verwendet, oft mit katastrophalen gesundheitlichen Folgen für die Sportler. Auch das EPO, das leistungssteigernde Medikament, das durch den Radsport zu traurigem Ruhm gelangte, gehört zu den langfristigen Medikamenten
Beim Blutdoping wird in der Regel zuvor entnommenes Eigenblut als Konserve wieder in den Körper gebracht. Dieses Blut wird beispielsweise während eines Höhentrainings entnommen, wenn das Blut sehr viele rote Blutkörperchen aufgebaut hat. Durch die Transfusion wird ein besserer Sauerstofftransport im Blut hergestellt, ähnlich wie beim EPO-Doping, es ist nur schwerer nachweisbar.
Der Einstieg erfolgt oft durch Nahrungsergänzungsmittel dubioser Herkunft. 15 % aller in Deutschland erhältlichen Nahrungsergänzungsmittel enthalten nach einer Studie verbotene Substanzen.
Zum einen ist es der teilweise auch im Hobbysport enorme Druck, dem Sportler ausgesetzt sind, den sie sich auch selbst auferlegen. Doping ist in Zeiten des Internet leicht zugänglich, es muss nicht unter dem Ladentisch gekauft werden. Der Erfolg stellt sich in der Regel schnell ein, die verbesserte Leistung führt zu mehr Anerkennung.
Das Gebot der Fairness wird oft genannt. Auch der Schutz der Sportler vor gesundheitlichen Schäden und auch der Schutz der Öffentlichkeit sind starke Argumente. Einige Stimmen verlangen eine Freigabe des Dopings, um unter Sportlern die Chancengleichheit wieder herzustellen.
Diese Frage muss mit einem klaren Ja beantwortet werden. Im Lauf der Jahre häufen sich die Fälle, in denen Sportler während eines Wettkampfs aufgrund des Dopings versterben. Vor der Verfolgung der Dopingsünder erschütterten mehrere Todesfälle durch Doping den Radsport. Wieviel friedlicher ging es doch in Zeiten des Alkoholdoping zu. Damals fand man gelegentlich einen Sportler schlafend an Wegrand, eine der harmloseren Nebenwirkungen des Dopings.
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