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[Kunst - Literatur - Musik]
[Schriftsteller: Wilhelm Busch]
Wilhelm Busch war ein deutscher Dichter und Zeichner, der vor allem durch seine humoristischen Bildergeschichten bekannt wurde. Zentrales Thema in all seinen Werken ist immer das kleinbürgerliche Alltagsleben.
Das ist das Werk Max und Moritz. In insgesamt sieben Streichen machen die beiden Lausbuben den Mitbewohnern ihres Dorfes schwer zu schaffen und kommen zum Schluss dabei um. Wegen der meisterhaften Kombination von Wort und Bild wird Wilhelm Busch oft als „Urvater des Comics“ bezeichnet.
Das ist die Bildergeschichte Die fromme Helene. Helene wächst bei Onkel und Tante auf, verliebt sich in ihren Vetter, was nicht gerne gesehen wird, und benimmt sich so wenig mädchenhaft, dass sie fortgeschickt wird. Sie heiratet, ist jedoch mit ihrem Mann nicht glücklich und die Ehe bleibt ohne Kindersegen. Darum geht Helene auf Wallfahrt. Dort trifft sie ihren Vetter wieder und die Folge sind gemeinsame Zwillinge. Kurz danach kommen Ehemann und Vetter ums Leben und wenig später auch Helene selbst. Ihre Seele landet in der Hölle.
Das ist die so genannte Knopp-Trilogie. Die drei Teile der Trilogie heißen Abenteuer eines Junggesellen, Herr und Frau Knopp und Julchen. Im ersten Teil sucht Tobias Knopp eine Frau, im zweiten Teil findet er sie und der dritte Teil handelt von Tochter Julchen. Nachdem Julchen selbst auch erwachsen geworden ist und geheiratet hat, versinkt das Leben von Tobias Knopp in völliger Bedeutungslosigkeit.
Wilhelm Busch wurde 1832 als ältestes von insgesamt sieben Kindern seiner Eltern geboren und starb 1908 plötzlich und unerwartet. Er wurde knapp 76 Jahre alt. Wilhelm Busch wird als ernster Mensch beschrieben und lebte viele Jahre seines Lebens sehr zurückgezogen.
Diese Geschichte heißt Hans Huckebein, der Unglücksrabe. Ein kleiner Junge fängt einen jungen Raben ein und nimmt ihn mit nach Hause. Dort beißt der Vogel seine Tante und stellt die ganze Wohnung auf den Kopf. Es entsteht ein heilloses Chaos bis der Rabe sich schließlich mit dem Strickgarn der Tante selbst stranguliert.
Sie heißt Kritik des Herzens und erschien 1874. Wilhelm Busch wollte damit einen Gegenakzent zu seinen eher humorvollen Bildergeschichten setzen und auch einmal eine ernste Seite zeigen. Allerdings wurden seine Gedichte erst nach seinem Tod erfolgreich.
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