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[Kunst - Literatur - Musik]
[Opern: Die Zauberflöte]
Die Zauberflöte ist eine bekannte Oper, die in der Zeit der Wiener Klassik (1780-1827 führender europäischer Musikstil) 1791 in Wien uraufgeführt wurde. Wolfgang Amadeus Mozart komponierte die Musik, das Libretto stammt aus der Feder von Emanuel Schikaneder.
Selbst Mozart sprach von der Zauberflöte als eine deutsche Oper. Da sie jedoch verschiedene Theater- wie Musikstile umfasst, wie sie um 1800 üblich waren, entspricht sie nicht einer Oper. Hinzu kommt das, einem Märchen gleichende Geschehen, wie auch der außergewöhnliche Wechsel der Bühnendekoration, die dem Singspiel des Alt-Wiener Zaubertheaters entsprach.
Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht beauftragt, mit Hilfe von Papageno ihre Tochter Pamina aus den Fängen, des angeblich bösen Fürsten Sarastro zu retten. Doch letztendlich stellt sich heraus, dass die Königin der Nacht, die bösen Absichten hegt, denn sie will den Weisheitstempel vernichten, was natürlich vereitelt wird.
Ein Libretto ist heute in etwa mit einem Drehbuch gleichzusetzen. Denn es beinhaltet den Text wie auch das Szenario einer Oper. Aus dem italienischen übersetzt bedeutet Libretto, schlicht Büchlein. Dieser Begriff entstand Anfang des 18. Jahrhunderts und war 100 Jahre später für die niedergeschriebene Handlung einer Oper der übliche Fachausdruck. Die Forschung, die sich literaturwissenschaftlich mit Librettos befasst, wird als Librettologie bezeichnet.
Papageno ist seines Zeichens ein Vogelfänger, was auch mit einer berühmten Arie, „Der Vogelfänger bin ich ja“, von einem Bariton gesungen, belegt wird.
Die Zauberflöte gehört zu den am meisten aufgeführten wie bekannten Opern der Welt. Sie in ihrem Genre als leicht einzustufen und wurde aus diesem Grund auch für Jugendliche in Szene gesetzt oder als Marionettentheater aufgeführt. In ihrer Ausführung entspricht sie völlig dem Lebensgefühl der Wiener Klassik.
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