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[Schiffffahrt: Schiffe von Kolumbus]
Die Atlantiküberquerung ist bis heute eine Herausforderung an Mensch und Material. Columbus und seine Seeleute haben diese Herausforderung als Erste auf sich genommen, mit denkbar schlechtem Material, wie man heute weiß.
Columbus´ Flotte bestand aus den Schiffen Santa Maria, Nina und Pinta. Das Hauptschiff war die Santa Maria, Nina und Pinta waren Begleitschiffe.
Es war aufgrund der Fahrt ins Ungewisse schwierig, eine Besatzung zusammen zu stellen, sodass ein hoher Sold als Anreiz dienen musste. Schließlich fanden sich 90 Seeleute.
Die Santa Maria war eine schwere Karavelle mit 40 Mann Besatzung, eine so genannte Karacke, Nina und Pinta waren schnelle Karavellen mit je 25 Mann Besatzung.
Columbus musste die Santa Maria und 35 Mann der Besatzung zurücklassen. Die Santa Maria war 1493 vor Haiti gestrandet, das Holz wurde zum Bau einer Siedlung für die zurückbleibenden Seeleute verwendet.
Unter heutigen Gesichtspunkten betrachtet, waren die Schiffe des Columbus klein. Das Flaggschiff Santa Maria war gerade 23,6 Meter lang und rund 8 Meter breit. Die Begleitschiffe waren noch kleiner. Diese Nussschalen überquerten den Atlantik, sie waren für eine solche Reise im Grunde auch nicht tauglich. Mit einer Geschwindigkeit von 9 Knoten war das Flaggschiff auch sehr träge.
2001 wurde das Wrack der Vizcaina, eines der Begleitschiffe der vierten Reise, entdeckt.
Spanische Schiff in der Zeit Columbus' bestanden ausschließlich aus Holz. Im Atlantik machte der Schiffsbohrwurm den Schiffen zu schaffen und verursachte herbe Verluste. Zum Schutz vor dieser Gefahr wurde der Schiffskörper mit Eisen beschlagen.
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