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[Garten: Obstbäume]
Obstbäume tragen essbare Früchte, welche meist roh verzehrt werden. Diese wachsen kultiviert oder wild. Die kultivierten Sorten wurden den Bedürfnissen der Menschen in Geschmack und Ertrag angepasst.
Mit dem wirtschaftlichen Aspekt im Hintergrund, wurden die niederstämmigen Sorten gezüchtet. Die hochstämmigen Sorten werden so bezeichnet, weil die Kronen der Bäume in einer Höhe von 1,80- 2,20 Metern liegen. Eine andere Art ist die Buschform. Diese sind sehr niedrig in ihrer Form und können als Spaliere gestaltet werden.
Auf einer Streuobstwiese befinden sich hochstämmige Obstbäume. Diese brauchen wenig Pflege. Da ihre Kronen hoch liegen, kann das Land unterhalb bewirtschaftet werden. Diese bieten auch vielen Tieren und Pflanzen einen guten Platz sich hier anzusiedeln.
Als die Römer unsere Lagen besuchten, brachten sie auch das Obst in seiner Urgestallt mit. Aber erst im 19. und 20. Jahrhundert erkannte man seinen ökologischen Wert. Erst dann wurden staatlich unterstützte Planzungen angelegt.
Die Stelle der Veredlung bestimmt dabei die Art. Zum einen wäre da die Wurzelveredlung. Eine andere Art ist die Wurzelhalsveredlung. Die Kronen- oder Kopfveredlung kommen oft zum Einsatz. Als letztere ist noch die Gerüstveredlung zu nennen. Bei allen werden auf eine wuchsstarke Unterlage die Edelreiser gesetzt.
Durch den regelmäßigen Schnitt können der Ertrag und die Qualität des Obstes beeinflusst werden. Der Schnitt sollte im Frühjahr vollzogen werden. Es darf dabei keine Temperaturen unter 5 Grad Minus herrschen. Wenn die Wasserzufuhr noch gering ist und die Knospen noch nicht treiben ist die ideale Zeit des Obstbaumschnitts.
Für Licht und Luft ist dann ausreichend gesorgt, wenn der Baum so ausgeschnitten ist, dass jeder nach innen gewachsen Ast entfernt wurde und wenn man einen Hut durch die Krone schmeißen kann. Dieser sollte sich aber nicht in den Ästen verfangen.
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