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[Garten: Frühblüher]
Unter den Begriff Frühblüher versteht man Pflanzen die auch bei geringen Temperaturen blühen, weil ihnen das Licht ausreicht und diese auch eine Art von Frostschutzmitteln besitzen.
Eine Art davon ist die Geophyten. Diese überdauern mit ihren besonderen Speicherorganen unter der Erde. Eine weitere Art sind die Hemikryptophyten. Versteckt unter Laub und Schnee übersteht diese ihre Vegetationspause. Auf der Erde, unter ca. 25 Zentimetern Schnee, warten die Chamaephyten auf ihren Auftritt.
Die Speicherorgane können Zwiebeln, wie bei der Osterglocke, sein. Eine weitere Form sind die Knollen, diese sind zum Beispiel beim Scharbockskraut zu finden. Erdsprossen, besitzen die Christrosen, um im Frühjahr wieder in voller Pracht zu blühen.
Einjährige Pflanzen wachsen jedes Jahr neu aus ihren Samen, den sie jedes Jahr neu hervorbringen und verteilen. Die Zweijährigen Pflanzen überwintern mit ihren Speicherorganen, in dem die oberen Pflanzenteile absterben und im Frühjahr wieder neu wachsen.
Die ersten Pflanzen kann man schon im Januar entdecken, wie zum Beispiel das Schneeglöckchen. Diese haben in ihrem Speicherorgan ein bestimmtes Salz gebildet, um der Kälte zu trotzen. Bis die ersten Blätter sprießen, zeigen sich die Frühblüher in ihrer vollen Pracht.
Ein Strauch ist ein Frühblüher, wenn er im Vorjahr an den Knospen junge Triebe gebildet hat. Solche Sträucher sollten gleich nach der Blüte geschnitten werden, um ihm die Möglichkeit zu geben neue Triebe für das kommende Jahr zu bilden.
Um im kommenden Jahr einen prächtig blühenden Strauch zu erhalten, sollte dieser beschnitten werden. Gleich nach der Blüte im Sommer entfernt man die ganzen alten Äste und gibt somit den Strauch eine Möglichkeit sich auf die Bildung von neuen Trieben und Blüten zu konzentrieren und somit blüht der Strauch im Frühjahr wieder in voller Schönheit.
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