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[Erde und Weltall: Wetter]
Auch in unserer fortschrittlichen Zeit ist es für den Menschen eine Herausforderung geblieben, der Macht der Natur zu begegnen, deshalb ist und bleibt das Wetter ein Thema von übergeordnetem Interesse.
Das ist die Sonne. Sie bestimmt die Luftfeuchtigkeit durch Wasserverdunstung. Sie erwärmt Land und Meer und lässt dadurch enorme Luftmassen aufsteigen. So entstehen Zonen mit niedrigem oder hohem Luftdruck und Wind, der solche Druckunterschiede ausgleicht.
Das sind die Temperatur, der Luftdruck, die Luftfeuchtigkeit und die Beschaffenheit der Erdoberfläche an einem Ort, egal ob es sich hierbei um Land oder Wasser handelt. All das basiert auf physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten. Die Meteorologie ist die Wissenschaft, die sich mit diesen Zusammenhängen befasst.
Das sind Wolken. Etwa die Hälfte der Erde ist ständig von ihnen bedeckt. Man schätzt, dass dadurch circa 15 Billionen Tonnen Wasser in der Atmosphäre unterwegs sind. Das ist etwa 300 Mal so viel Wasser, wie der Bodensee fasst. Wolken gibt es in drei Höhenlagen und zehn unterschiedlichen Arten.
In diesem Fall erleben wir Nebel. Die Wassertröpfchen, die den Nebel ausmachen, entstehen durch Kondensation. Von Nebel spricht man erst, wenn die Sichtweite weniger als einen Kilometer beträgt. Ansonsten haben wir es mit Dunst zu tun. Nebel unterscheidet sich von Wolken lediglich durch den Kontakt mit dem Boden.
Bei einem Gewitter sollte man unbedingt den Aufenthalt im Wasser meiden. Sonst besteht die erhöhte Gefahr, vom Blitz getroffen zu werden. Am sichersten ist man bei einem Gewitter in Gebäuden mit Blitzableiter oder in Fahrzeugen mit geschlossener Metallkarosserie. Diese wirken dann nach dem Prinzip des faradayschen Käfigs, wodurch man maximal geschützt ist.
Schnee fällt in Form von kleinen, verzweigten Eiskristallen. Sie sind meistens sechseckig und zeigen zarte Strukturen in tausendfältigen Varianten. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt fallen große, lockere Flocken, die sich aus mehreren Kristallen zusammensetzen und bei tieferen Temperaturen kleine bis winzige Sternchen, Plättchen oder Eisnadeln.
Das sind die so genannten Bauernregeln. Sie sind über viele Generationen weitergegeben worden und dadurch entstanden, dass man durch Beobachtungen immer wieder gewisse Zusammenhänge zwischen einzelnen Wetterphänomenen zu bestimmten Zeiten feststellte.
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