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[Geschichte dt.Kanzler: Adenauer]
Konrad Adenauer gehörte zu den großen Figuren der bundesdeutschen Politik, wie sie die Nachkriegsjahre hervorbrachte. Wenige Politiker konnten wie er über so lange Zeit, über 2 Weltkriege hinweg, deutsche Geschichte mitgestalten.
Konrad Adenauer wurde am 5.Januar 1876 in Köln geboren, wuchs dort auf und verließ seine Heimatstadt erstmals für längere Zeit als Student in München Freiburg und Bonn.
Adenauer trat 1906 der katholischen Zentrumspartei bei und wurde schon im März 1906 Beigeordneter der Stadt Köln.
1917 wurde Adenauer zum Oberbürgermeister von Köln berufen. Bis 1933 hatte er dieses Amt inne.
Während der Weimarer Republik wollte man ihm mehrmals zum Kandidat als Reichskanzler gewinnen. Der „König des Rheinlandes“ zog es stets vor, Bürgermeister in seinem Köln zu bleiben.
1931 ließen die Nationalsozialisten die Rheinbrücken mit Hakenkreuzfahnen beflaggen. Adenauer ließ sie wieder entfernen. Nach der Machtübernahme wurde Adenauer aller Ämter enthoben und suchte vor der NsdaP Schutz in einem Kloster.
Durch seine Korrektheit hatte er sich unbeliebt gemacht, aber er hatte schon vor der Machtübernahme versucht, die Zentrumspartei zu einer Koalition mit der NsdaP zu bewegen, um eine revolutionäre Katastrophe zu vermeiden.
Adenauer sollte beseitigt werden. Während des dritten Reichs versteckte er sich, wurde aber des Öfteren inhaftiert, zuletzt 1944.
Schon nach wenigen Monaten wurde Adenauer in den Ruhestand versetzt. Erst jetzt begann seine Karriere als bundesdeutscher Politiker.
Adenauer war Abgeordneter von Bonn. Die Wahl zum Bundeskanzler konnte er mit einer Stimme Mehrheit für sich entscheiden.
Konrad Adenauer wirkte von 1949 bis 1963 als Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Unumstritten war er während seiner Dienstzeit nicht. 1967 starb er im Alter von 91 Jahren nach einer Grippe und 3 Herzinfarkten in seinen späten Jahren.
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