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Trojanischer Krieg

Der Trojanische Krieg ist eine Geschichte der griechischen und römischen Mythologie. Wenn er denn dann stattgefunden hat, dann wird es etwa im 12. oder 13. Jahrhundert vor Christus gewesen sein. Schauplatz war die Stadt Troja, das heutige türkische Ilion.

Quizfragen

  1. Wer war an dem Krieg beteiligt?

    Die Griechen belagerten Troja und kämpften gegen die Trojaner. Die Griechen wollten die Stadt erobern, was ihnen aber lange Zeit verwehrt blieb.

  2. Fand der Krieg wirklich statt?

    Eine genaue Antwort kann nicht gegeben werden. Allerdings belegen einige archäologische Funde an diesen Orten die aufgezeichneten Geschichten aus dieser Zeit. Der Mythus hat seine Bahnen gezogen.

  3. Warum wurde der Krieg geführt?

    Auslöser war die Göttin Helena, die mit ihrem „Geliebten“ Paris, dem trojanischen Königssohn nach Troja ging. Da Helena eigentlich mit einem anderen griechischen Gott verheiratet war, war es die Pflicht aller gegen Troja in den Kampf zu ziehen.

  4. Dauerte der Krieg nur 51 Tage, wie in den Aufzeichnungen zu lesen ist?

    Der Krieg dauerte etwa 10 Jahre. Der Trojanische Krieg, wie er mit seinen 51 Tagen beschrieben ist, ist nur das Ende der Zeit. Vorweg fanden sich schon in vielen weiteren Mythen Querverweise.

  5. Wer gewann den Trojanischen Krieg für sich?

    Mit einer List rund um das Trojanische Pferd konnten die Griechen nahe an die Stadtmauern gelangen und die trojanischen Kämpfer letztendlich besiegen.

  6. Was war das Trojanische Pferd?

    Das Trojanische Pferd war ein hölzernes und innen hohles Pferd. Die griechischen Kämpfer versteckten sich in diesem und konnten nahe genug an die Stadtmauern gelangen. Als die Trojaner den vermeintlichen Sieg feierten, stürmten sie die Stadt.

  7. Welche List verbirgt sich hinter dem Trojanischen Pferd?

    Nicht nur das Pferd alleine überwältigte die Trojaner. Die Griechen spielten vor, dass sie abreisten, setzten die Schiffe in Bewegung und versteckten sich vor den Trojanern. Diese dachten, dass sie die Griechen mürbegemacht hatten und diese den Kampf aufgegeben haben.

  8. Was geschah nach der angedachten Aufgabe der Griechen?

    Die Griechen brannten die Stadt Troja fast vollständig nieder. Nur wenige Einwohner konnten fliehen, darunter auch einige der Götter. Troja aber ist vollständig zerstört und wird in den Mythen nicht weiter erwähnt.

  9. Wie definiert man heute den Begriff „Trojanisches Pferd“?

    Heute spricht man immer von einem Trojanischen Pferd, wenn – grob gesagt – etwas vorgegaukelt wird, das sich im Nachhinein als List erweist, bzw. das nur deshalb arrangiert wurde, um ein andersartiges Ziel zu erreichen.

  10. Welche geschichtliche Werke wurden vom Trojanischen Krieg inspiriert?

    Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Werke, die bis heute weltbekannt sind und vom Trojanischen Krieg bzw. vom gleichnamigen Pferd inspiriert wurden. Dazu gehören beispielsweise Illias von Homer oder auch Die Troerinnen, Andromache und weitere Dramen des Euripides, Ajas und andere Dramen des Sophokles, Aeneis des Vergil, Posthomerica des Quintus von Smyrna, Ephemeris belli Troiani des Dictys Cretensis sowie Acta diurna belli Troiani des Dares Phrygius.

Völkerwanderung in Europa

Die Völkerwanderung in Europa sorgte für eine grundlegende Neuordnung hier. Gleichzeitig bedeutete die Wanderung der einzelnen Stämme auch, dass das Römische Reich nach und nach nieder zerfiel. Viele ansässige Stämme wanderten von ihrem Ausgangspunkt nach Norden, Süden und Westen und ließen sich hier nieder.

Quizfragen

  1. Wann fanden die Völkerwanderungen statt?

    Pauschal gesagt werden kann, dass sie zwischen dem 4. und 6. Jahrhundert nach Christus am stärksten vertreten waren.

  2. Was war der Grund für die Wanderungen?

    Erst einmal kann als Grund die stetig steigende Bevölkerungszahl genannt werden. Viele Germanen wanderten aus, da die landwirtschaftlichen Erträge nicht mehr ausreichten. Auch Platzmangel war schon immer ein Grund.

  3. Was war der Auslöser die Wanderungen?

    Entscheidend für die Völkerwanderungen aber war der Vorstoß der Mongolen, die ihrerseits von den Chinesen vertrieben worden sind. Diese drangen in die westlichen Regionen vor und vertrieben hier die ansässigen Menschen, zur Not auch mit Gewalt.

  4. Wer waren die Germanen?

    Die Germanen sind all die Stämme, die in der damaligen Zeit in Nord-, Ost- und Mitteleuropa ansässig waren. Dieser Begriff wird als Sammelbegriff benutzt, mit dem die einzelnen Stämme in den Gegenden bezeichnet worden sind.

  5. Folgen der Wanderungen?

    Es entstanden unter den einzelnen Stämmen zahlreiche Konflikte, die in Kriegen endeten. Die Einheimischen wollten keine neuen Menschen in ihrem Gebiet und viele verteidigten sich mit allen Kräften.

  6. Was sind die Hunnenkriege?

    Die Hunnen drangen schnell in neue Regionen vor, die sie versuchten einzunehmen. Kriege, wie die Hunnen gegen die Westgoten und die Hunnen gegen die Ostgoten, gingen in die Geschichte ein.

  7. Zerfiel das Römischen Reich durch die Völkerwanderungen?

    Die Völkerwanderungen sorgten letztendlich dafür, dass das Römische Reich zerfiel. Bereits durch die Hunnenkriege sind die ersten Einbußen entstanden. Bereits im Jahr 395 nach Christus ist es in das Weströmische und da Oströmische geteilt worden.

  8. Wie lange bestand das Oströmische Reich?

    Das Oströmische Reich war es, was noch lange nach den Völkerwanderungen überlebte. Erst im 15. Jahrhundert wurde das Ende eingeläutet. Bis dato waren es auch das Byzantinische Reich oder Konstantinopel, was in die Geschichte eingegangen ist.

  9. Welche Auswirkungen hatten die Wanderungen für die landschaftliche Aufteilung?

    Es zeigt sich, dass die kleineren Stämme kaum lange überleben konnten. Nur die Westgoten in Spanien, der Langobarden in Italien, der Angelsachsen in Britannien und die Franken in Gallien machten lange von sich reden.

  10. Was sind die Folgen für die Kirche?

    Auch die verschiedenen Glaubensweisen waren ein Problem. Viele sind auch aus diesem Grund mit ihren Stämmen schnell weitergereist. Erkennbar ist es noch heute, dass viele Gegenden unterschiedliche Glaubensrichtungen haben.

Das Mittelalter

Die Epoche des Mittelalters schließt an die Antike an, die etwa im 6. Jahrhundert endete. Im Anschluss an das Mittelalter steht die Neuzeit, die im 15. Jahrhundert beginnt. Der Begriff wird eigentlich nur bei den europäischen Kulturen verwendet, was sich auf den Zeitraum der Reformation des Abendlandes bezieht.

Quizfragen

  1. Gibt es im Mittelalter noch zeitliche Unterteilungen?

    Ja, oft ist die Rede vom frühen und späten Mittelalter. Deutlicher wird es aber, wenn vom Römischen Reich ausgegangen wird, der Aufstieg (bis 11. Jahrhundert), die Blüte (bis 14. Jahrhundert), der Verfall.

  2. Was kennzeichnet das Frühmittelalter?

    Bedeutend in dieser Zeit sind die Völkerwanderungen und die daraus resultierenden Folgen für die Ansiedlung der Menschheit. Die Raubzüge der Wikinger haben in dieser Zeit stattgefunden und die Grundherrschaft wurde aufgebaut.

  3. Was kennzeichnet das Hochmittelalter?

    In der Epoche des Hochmittelalters sind die Ritter- und Kreuzzüge zu nennen, die die europäische Wiedererstarkung in die Wege leiteten. Gleichzeitig begann der Wachstum des Handels und die Bildung wurde wieder in den Vordergrund aller gestellt.

  4. Was kennzeichnet das Spätmittelalter?

    Hervorgehoben werden sollte in dieser Zeit vor allem das Aufsteigen des Bürgertums. Weiterhin ist auch zu nennen, dass es die Zeit der Forschung und Wissenschaften war.

  5. Wann endet das Mittelalter?

    Das Ende des Mittelalters ist nicht einheitlich geregelt. Je nach Land und Lage kann es mit dem Einsetzen der Renaissance besser erklärt werden. Auch das Aufkommen des Buchdrucks wird immer wieder als Umbruch genannt.

  6. Welche Erfindungen prägen das Mittelalter?

    Christoph Kolumbus wird immer als der Mann des Spätmittelalters genannt. Mit seiner „Neuen Welt“ brachte er viele Menschen in der damaligen Zeit zum Nachdenken.

  7. Galten Juden als Sklaven im Mittelalter?

    Juden waren andere Menschen. Daher wurden sie oft dem König oder Kaiser unterstellt. Sie waren auch Schutzbefohlene anderer mächtigen Menschen.

  8. Welche Kriege und Krankheiten sorgten für einen Bevölkerungsrückgang?

    Durch die Völkerwanderungen und die zahlreichen Kriege verschoben sich die Bevölkerungszahlen deutlich. Erkennbar war es aber nicht, dass die Zahlen zurückgingen. Die Pest sorgte für zahlreiche Todesfälle.

  9. Wann war der Hundertjährige Krieg?

    Der Hundertjährige Krieg zwischen den Franzosen und den Engländern begann etwa 1340. Im Jahr 1453 endete er mit einem Sieg für Frankreich.

  10. Wann entstanden die ersten Zünfte?

    Die Zünfte begannen im Hochmittelalter zu wachsen. Erst vereinzelt, dann immer stärker nahmen sie nach den Kreuzzügen ihren Lauf und sind der Vorreiter der Städte von heute.

Rittertum

Das Rittertum ist zeitlich in der Epoche des Mittelalters einzustufen. Berittene Krieger, in dicken Rüstungen und schwer bewaffnet, kämpften hier gegeneinander. Gerade die Ritterturniere sind bekannt und auch oft Grundlage für Verfilmungen. Dieses ist aber nicht alles, was ein Ritter in der damaligen Zeit gemacht hat.

Quizfragen

  1. Wann lebten die Ritter?

    Das Rittertum wurde erstmalig im frühen 8. Jahrhundert nach Christus bekannt. Grund war der Krieg der Mohammedaner gegen Europa. Das Ende der Ritterzeit ist Ende des 15. Jahrhunderts angesiedelt.

  2. Wie wurde man zum Ritter?

    Nicht jeder konnte Ritter werden. Es war den adeligen und wohlhabenden Menschen vorbehalten, die dafür viel Geld zahlen mussten. In den späteren Zeiten war meist die Voraussetzung aufgenommen zu werden, eine Abstammung nachzuweisen.

  3. Was ist die Abgrenzung zu Edelknechten?

    Auch Edelknechte waren in den Ritterturnieren zu finden. Dieses waren aber keine Ritter, sondern die Untertanen dieser, die zwar kämpfen durften, aber schlechtere Ausrüstungen, Waffen und Pferde hatten.

  4. Welche Waffen hatten die Ritter?

    Die Ritter waren für diese Zeit schwer bewaffnet. Im Laufe der Jahre, durch die Entwicklung änderten sich die Waffen gewaltig. Schwert und Lanze waren aber immer dabei.

  5. Was waren Ritterturniere?

    Die sogenannten Ritterturniere waren Kampfspiele. Mutige Ritter konnten hier ihr Geschick unter Beweis stellen. Wer hier antreten durfte, dem gebührte Ehre, und das war den Rittern sehr wichtig.

  6. Lebten Ritter immer auf Burgen?

    Wer an Ritter denkt, wird auch an die Ritterburgen denken. Da nicht jeder Ritter so reich war, sich eine Burg zu kaufen, lebten viele auch einfach und bescheiden.

  7. Welche Rolle hatten die Frauen in der Ritterzeit?

    Frauen galten in der Ritterzeit als Hausfrauen. Sie hatten kaum Rechte, lebten für ihre Männer. Sie durchlebten eine Ausbildung, in der sie zur Hausfrau und Ehefrau herangezogen worden sind.

  8. Wie kam es zu dem Rittertum?

    Ausgangspunkt war, dass Spanien von den Mohammedanern eingenommen worden ist. Dieser Krieg, ein Religionskrieg, war schwerer, als viele zuvor. Die Franken waren die ersten, die erkannt haben, dass sie hier anders in den Krieg ziehen müssen, um sich verteidigen zu können. Truppen zu Pferd und gute Ausrüstung war das oberste Gebot.

  9. Warum endete das Rittertum?

    Durch die Weiterentwicklungen von Technik, etc. kam das Rittertum zum Erliegen. Vor allem die Erfindung des Schießpulvers machte eine Verteidigung so schwer.

  10. Mussten Ritter eine Ausbildung machen?

    Wer Ritter werden wollte, musste schon mit 7 Jahren in die Ausbildung gehen. Schießen, Reiten, etc. lehrten die Eltern oder Freunde. Ab 14 Jahre wurden die Kampftechniken erlernt, wozu der Knappe bei einem anderen Ritter anheuern musste.

Die Pest

Die Infektionskrankheit Pest wurde im Mittelalter auch als der Schwarze Tod bezeichnet. Keine andere Krankheit breitete sich schneller aus und erforderte mehr Todesopfer, als sie in der damaligen Zeit. In der Geschichte hat sie daher einen Hohen, wenn auch schrecklichen, Stellenwert eingenommen.

Quizfragen

  1. Woher kam die Pest?

    Aufzeichnungen zufolge wurde die erste Pest im 6. Jahrhundert nach Europa gebracht. Damals erkrankten viele Menschen an der Beulenpest, sie konnte aber im 8. Jahrhundert irgendwie ausgerottet werden.

  2. Wann war die Epoche der Schwarzen Pest?

    Die Schwarze Pest, die fast ganz Europa befallen hatte, ist im Mittelalter erneut ausgebrochen. Von 1347-1352 starben rund 1/3 der europäischen Bevölkerung an der Pest.

  3. Wie kam es zu der Pest?

    Die Pest wurde über Handelswege aus Indien eingeschleppt. Da die Gegenden in Europa stark besiedelt waren, konnten sich die Erreger schnell ausbreiten. Schlechte medizinische Entwicklungen machten die Pest nur stärker.

  4. Welche Folgen hatte die Pest?

    Wenige Menschen konnten, wenn sie infiziert waren, geheilt werden. Rund 1/3 aller Europäer starben an der Erkrankung, sodass die Bevölkerungszahlen drastisch gesunken sind. Es erfolgte eine Umstrukturierung, da viele Landstriche leer waren.

  5. Die Folgen für die Medizin?

    Dank der Pest beschäftigten sich nunmehr Wissenschaftler auch mit Möglichkeiten, Krankheiten zu heilen. Die moderne Medizin wurde geboren, bis zum Durchbruch dauerte es aber noch rund 200 Jahre.

  6. Die wirtschaftlichen Folgen der Pest?

    Viele Menschen widmeten sich neuen Zielen. So wurde der Buchdruck erfunden, was für viele einen sicheren Arbeitsplatz bedeutete. Die Pest ist der Auslöser der Geschichte zwischen dem Naturalienhandel und der Lohnarbeit.

  7. Wie reagierten die Menschen?

    Da die Ursache für die Pest nicht klar war, dachten viele an eine Strafe Gottes. Viele widmeten sich mehr, als je zuvor der Religion.

  8. Wie konnte die Pest besiegt werden?

    Die Pest ging genauso schnell, wie sie gekommen war. In den folgenden Jahren kam es immer wieder zu kleinen Ausbrüchen, aber nicht zu solch verheerenden Auswirkungen für die gesamte Menschheit.

  9. Welche Gegenmaßnahmen wurden ergriffen?

    Ohne die Ideen der Medizin wurde der Grund der Pest auch in den Juden gesehen. Viele mussten daher sterben. Auch die Handelswege zu Indien und China wurden streng kontrolliert. Viele Schiffe mussten 40 Tage in Quarantäne, bevor sie in Europa einlaufen durften.

  10. Was ist die Pest eigentlich?

    Die Pest bedeutet wörtlich übersetzt „Seuche“. Es ist also keine richtige Krankheit, die hier bezeichnet wird. Als Pest galt im Mittelalter die Beulenpest.

Die Hexenverfolgung

Menschen, die an die Magie glaubten, wurden nicht gerne gesehen. Es kam zu Hexenverfolgungen, die zeitlich im Mittelalter bis hin zur Neuzeit stattfanden. Aufzeichnungen belegen, dass in Europa von ca. 1300 bis 1750 Hexenverfolgungen anstanden. Zahlreiche Menschen starben, rund 40.000 – 60.000 darunter viele Frauen.

Quizfragen

  1. Wie kam es zu den Hexenverfolgungen?

    Geprägt war die Zeit durch den christlichen Glauben. Alles, was sich rational nicht erklären ließ, hatte andere Ursachen, so auch die Magie. Somit musste sie ausgemerzt werden, damit dem Leid ein Ende gesetzt werden konnte.

  2. Warum machten so viele an den Hexenverfolgungen mit?

    Die Zeiten waren geprägt durch Kriege und Krankheiten, wie die Pest. Hierfür musste es Gründe geben, die anders nicht erklärbar waren. So starben viele Menschen durch den Irrglauben.

  3. Wer galt als Hexe?

    All die Menschen, die an Magie glaubten, waren damals Hexen. Wer zudem von seinem Äußeren nicht der Norm entsprach, wurde auch als Hexe bezeichnet.

  4. Was ist die Inquisition?

    Eine angeklagte Hexe musste vor ein Gericht geführt werden, damit sie verurteilt werden konnte. Dieses Verfahren ist das Inquisitionsverfahren, was in der Regel vor den weltlichen Gerichten stattfand. Nur recht selten vor den Kirchlichen.

  5. Wie lief ein Prozess ab?

    Die Hexe wurde angeklagt und inhaftiert. Wenn die Gerichte Zeit hatten, wurde dann der Prozess gemacht, bei dem die Befragung oberstes Gebot war. Dabei wurde sie oftmals gefoltert, und so zu einem Geständnis gezwungen. Die Prozesse endeten mit dem Feuertod der Hexen.

  6. Welche Foltermethoden gab es?

    Den Hexen wurde im Prozess regelrecht Angst gemacht, damit ein Geständnis herbeigeführt werden kann. So wurden sie in Gefängnisse gesteckt, dort gefesselt und bei wenig Nahrung gehalten.

  7. Warum wurden die Hexen verbrannt?

    Die Hexenverbrennung war sehr wichtig. Nur so konnte, so der damalige Glaube, die Seele wieder gereinigt werden. Selten wurden die Hexen vor der Verbrennung enthauptet, sodass sie lebendig an einem Pfahl gebunden, verbrannten.

  8. War es ein gerechter Prozess?

    Die damaligen Möglichkeiten, jemanden schuldig zu sprechen, waren nicht die besten. Viele Menschen starben daher unschuldig, weil niemand eindeutig sagen konnte, ob es sich wirklich um eine Hexe handelte, oder nicht. Eher war es Zufall, war beschuldigt oder wer freigesprochen worden ist.

  9. Gab es Gegner der Hexenverfolgung?

    Ja, viele auch einflussreiche Gegner sprachen sich gegen die Verfolgung, die Folterung und auch die Verbrennung der Hexen aus. Allerdings ohne großen Einfluss in dieser Zeit.

  10. Wann und warum endete die Hexenverfolgung?

    Durch die neuen Erkenntnisse fingen die Menschen an, Dinge, die sie nicht erklären konnten, zu hinterfragen. So auch bei der Magie. Schnell wurde klar, dass Hexen für vieles nicht verantwortlich gemacht werden können.

Juden im Mittelalter

Durch die Völkerwanderungen und Kriege sind auch die Juden nach Europa gekommen. Sie machten schnell negativ auf sich aufmerksam und hatten den Stellenwert, als Sündenbock für alles Schlechte und Leid. Dieses war sicherlich ein Grund, warum sie verfolgt und getötet worden sind.

Quizfragen

  1. Wo kamen die Juden ursprünglich her?

    Die Juden sind die eigentlichen Bewohner von Judäa. Sie gelangen sicher vereinzelt auch schon in der Antike nach Europa. Durch den Krieg des Pompejus im eigenen Land flohen sie nach Europa.

  2. Wo ließen sich die Juden nieder?

    Die Juden gelangen in die Städte, die Anbindung zu den Häfen hatten. Erst nach und nach wanderten sie von hier auch weiter in das Landesinnere, bis sie dann auch in Deutschland einen Platz gefunden hatten, dauerte es einige Jahre.

  3. Warum waren die Europäer gegen die Juden?

    Der kirchliche Glaube war ein anderer. Im Mittelalter war der Glaube sehr bedeutend, sodass alle, die nicht diesen hatten, verfolgt und getötet wurden.

  4. Was wurde gegen die Juden unternommen?

    Zu Beginn der Judenzeit in Europa konnten die Juden mit wenigen Problemen leben. Sie wurden auf die unterste Stufe gestellt, hatten keine Rechte, schlechte Arbeiten, wenig Geld und Essen.

  5. Was änderte sich dann zur Judenverfolgung?

    Die Kreuzzüge sind als Ausgangspunkt für die Judenverfolgung zu sehen. Bevor sie zur christlichen Revolution aufbrachen, wollten sie im eigenen Land damit beginnen. Juden, die sich nicht als Christen taufen ließen, mussten sterben.

  6. Warum mussten sich Juden anders kleiden, als Christen?

    Dieses war in den Gesetzen so verankert. Juden, die in Europa leben wollten, mussten sich erkennbar als Juden kleiden. Mitunter hatte es Streit sogar den Tod zur Folge. Jüdische Frauen mussten sich vollständig verhüllen, nicht einmal ihre Haare durfte ein anderer sehen.

  7. Was sagten die Gesetze sonst über Juden?

    Bis zum 13. Jahrhundert wurden die Juden als Menschen zweiter Klasse angesehen, die weil sie den christlichen Glauben nicht hatten, auch getötet werden durften.

  8. Was hat die Pest mit den Juden zu tun?

    Da sich die Pest medizinisch niemand erklären konnte, glaubten viele daran, dass die Juden für diese verantwortlich seien. Ebenso wurde auch die Magie als Ursache erklärt. Was für Juden und Hexen den Tod bedeutete.

  9. Womit endete die Judenverfolgung?

    Gänzlich endete die Judenverfolgung nie. Sie wurde im Mittelalter durch die vielen Kriege nur zweitrangig. Es galt, die anderen erst zu besiegen, bevor sich die Menschen dann wieder um die Juden kümmern konnten.

  10. Welche Stellung hatten die Juden nach den Verfolgungen?

    Sie waren immer niedrige Menschen. Sie waren den Reichen unterstellt, ihre Sklaven, mussten für sie hart arbeiten und wurden nur sehr schlecht entlohnt.

Martin Luther

Martin Luther, der in eine Zeit der Veränderungen hineingeboren wurde, war selber für eine weitreichende verantwortlich. Er leistete viel zu der deutschen Schriftsprache und gilt als der Begründer der evangelischen Kirche. Der große Reformator seiner Zeit musste aber auch viel Kritik hinnehmen, wie sein Verhältnis gegenüber den Juden.

Quizfragen

  1. Wann lebte Martin Luther?

    Martin Luther lebte in der Zeit des Spätmittelalters bis in die Neuzeit. Geboren wurde er a, 10. November 1483, gestorben ist er am 18. Februar 1546.

  2. Was waren seine kirchlichen Reformationen?

    Luther sah in der Christenbewegung einen Fehler. Er orientierte sich ausschließlich an Jesus Christus und verbreitete diesen Glauben weitreichend. Diese Theorien gelten als die Gründung der evangelischen Kirche.

  3. Was war die Folge aus seiner Bibelübersetzung?

    Er übersetzte die Bibel nur in Bezug auf Jesus, was eine Glaubensspaltung zur Folge hatte. Die Kirche wurde geteilt in diejenigen, die den evangelischen Glauben nach Luther hatten und den römisch katholischen Glauben.

  4. War Luther ein Gelehrter?

    Luther studierte einige Jahre. Erst Jura, was er abbrach, danach ging er in ein Kloster, wo er seine Liebe zur Kirche entdeckte und sich dann für ein Theologiestudium entschloss. Er hatte auch einen Lehrstuhl an der Wittenberger Universität.

  5. Was machte Luther so unbeliebt?

    Luther verbreitete seine aufgestellten Theorien zur Kirche in aller Welt. Ihm wurde der Prozess in Rom gemacht, weil er sich gegen die Kirche stellte. Dieser ging von 1518 bis 1520 und endete damit, dass Luther als „vogelfrei“ eingestuft wurde.

  6. Was hat Luther auf der Wartburg gemacht?

    Der „vogelfreie“ Martin Luther wurde entführt und auf der Wartburg festgehalten. Hier setzte er seine Verkündung der Reformation fort und übersetzte das Neue Testament in die deutsche Sprache.

  7. Welche Möglichkeiten ergaben sich durch den neuen Buchdruck?

    Johannes Gutenberg, der in dieser Zeit den Buchdruck neu erfand, machte es Luther leicht, seine Werke der Bibelübersetzung an das Volk zu bringen. Jeder konnte nun seine „Übersetzungen“ der Bibel lesen.

  8. Hatte Luther eine Familie?

    Luther lebte nicht wie die anderen kirchlichen Anhänger im Zölibat. Auch dieses ist heute noch im evangelischen Glauben zu finden. Er war verheiratet und hatte sechs Kinder.

  9. Was hatte es mit Luthers Thesen an der Kirchentür auf sich?

    Luther versuchte, seine Erkenntnisse kundzutun. Er nutze viele Mittel für seine Schriften, so auch die Kirchentüren. Er nagelte 95 Thesen, die er aus den Schriften übersetzt hatte, an die Kirchentür und handelte sich so sehr großen Ärger ein.

  10. Warum lebte der Glaube Luthers auch nach seinem Tod weiter?

    Luther konnte zu Lebzeiten so viele Anhänger sammeln, dass seine Schriften auch nach seinem Tod in der Bevölkerung verankert waren.

Johannes Gutenberg

Johannes Gutenberg, dessen eigentlicher Name Gensfleisch war, galt im späten Mittelalter bzw. der frühen Neuzeit als einer der bedeutenden Erfinder. So hat er nicht nur den Buchdruck weiterentwickelt, sondern auch die Druckerpresse. Er brachte die Schriftsprache damit um einige wichtige Punkte voran.

Quizfragen

  1. Wann lebte Gutenberg?

    Geboren wurde Johannes Gutenberg um 1400. Das genaue Datum ist nicht bekannt, gestorben ist er am 3. Februar 1468 in Mainz.

  2. Was waren die ersten Werke Gutenbergs?

    Ab dem Jahr 1450 sind Gutenbergs Erfindungen tauglich. Als erstes bekanntes Objekt von ihm ging die Gutenberger Bibel auf den Markt. Weitere Kleindrucke, wie Wörterbücher.

  3. Was ist die Gutenberg Bibel?

    Bei diesem Dokument handelt es sich um den Druck einer 42-zeiligen Bibel, die durch Gutenberg auf den Markt gekommen war. Es gab viel Streit um sie, letztendlich verlor Gutenberg damit die Rechte an seiner Druckwerkstatt.

  4. Welche Probleme gab es bei der Gutenberg Bibel?

    Zum einen sagte ein Geldgeber, dass Gutenberg das zugesteckte Geld nur für den Vertrieb der Bibel nutzen sollte und nicht anderweitig. Später waren die Kritiker an Gutenberg es, die diesen Druck als Letterdruck widerlegen wollten.

  5. Wie ging es mit Gutenberg weiter?

    Gutenberg steckte nicht ein, seine Erfindungen waren für ihn und die Menschheit wichtig. Er arbeitete weiter, unter seinem Vetter, dem ein Teil der Werkstatt gehörte noch einige Jahre an weiteren Entwicklungen und sicherte so seinen Fortschritt in diesem Gebiet.

  6. Wie war der Buchdruck nach Gutenberg zu verstehen?

    Gutenberg entwickelte den Buchdruck deutlich weiter. Es entstanden kleine Details, die es ermöglichten in einem gesamten zu arbeiten. So entwickelte er ein Handgießinstrument, die Druckerpresse und auch bessere Druckerfarbe. Bekannt sind auch seine beweglichen Letter.

  7. Was war neu an der Druckerfarbe?

    Die bis dahin übliche Druckerfarbe konnte nur auf einfachem Papier verwendet werden. Die, die Gutenberg entwickelte war für den Druck geeignet, der sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite angesetzt sein konnte.

  8. Wozu diente das Handgießinstrument?

    Mit dem Handgießinstrument war es einfacher, in die Negativformen der Buchstaben auszugießen. Die Arbeit war sauberer und so auch einfacher.

  9. Welchen Fortschritt lieferte die Druckerpresse?

    Die bis dahin verwendete Hand- oder auch Spindelpresse wurde durch Gutenberg modernisiert. Er schaffte es, dass die Spindel eine Metallplatte absenkte, die gleichmäßig auf die Unterlage gepresst werden konnte.

  10. Was leisteten die beweglichen Letter?

    Die negativen Buchstaben zum Drucken konnten nun ausgetauscht werden. Es wurden nicht mehr ganze Druckblätter verwendet. Der Vorteil war erst im gesamten Konzept zu erkennen. Durch das Handgießinstrument konnte so Zeile für Zeile sauber gedruckt werden.

Reformation

Die Reformation ist, allgemein gesagt, der Zeitraum der kirchlichen Umbewegung. Sie begann in der Neuzeit und sorgte dafür, dass die christliche Gemeinde geteilt worden ist. Es entstand durch Martin Luther die evangelische Konfession, die reformierte und die bis dahin geltende wird als katholische bezeichnet.

Quizfragen

  1. Wann erfolgte die Reformation?

    Der Weg bis zur endgültigen Teilung der christlichen Religion ist ein Langer gewesen. So sind die Beginne 1517 zu sehen, das Ende ist mit 1684 datiert.

  2. Worin liegt die Ursache der Reformation?

    Viele Faktoren haben die Reformation begünstigt. So spielen auch soziale und wirtschaftliche eine Rolle, aber auch staatliche und religiöse werden dafür gesorgt haben, das die Religionen sich gespalten haben.

  3. Welche sozialen und wirtschaftlichen Ursachen lagen vor?

    Die Städte haben immer mehr an Bedeutung gewonnen. Auch der Entwicklung ist einiges zuzuschreiben, wie der Buchdruck, den Martin Luther geschickt einsetzte, um seine Thesen an die Menschen weiter zu geben.

  4. Welche Rolle spielte die politische Situation bei der Reformation?

    Die Kaiser der einzelnen Länder in Deutschland hatte nicht die Macht, dass er alleine etwas gegen die Reformation machen konnte. Auf der anderen Seite fielen viele Kriege in diese Zeit, auf die sich die Herrscher erst einmal konzentrieren mussten.

  5. Religiöse Ursachen für die Reformation?

    Die Pest und auch viele Säuglinge, die früh starben, versetzte die Menschen in Angst. Sie suchten Halt in der Religion. Viele gingen daher den Weg in eine neue, wie sie von Martin Luther geprägt worden ist.

  6. War Martin Luther der Auslöser für die Reformation?

    Martin Luther hat mit seiner Übersetzung der Bibel, mit seinen Thesen und anderen Dingen sicherlich am meisten dazu beigetragen, dass die Reformation so weit durchgebrochen ist.

  7. Welche Änderungen wurden angesetzt?

    Martin Luthers Theorie basiert alleine auf Jesus Christus. Dieses wird immer wieder erzählt. Weiterhin wurde durch Luther der Gottesdienst neu organisiert, das Zölibat in der evangelischen Religion gibt es ebenso nicht.

  8. Gab es auch politische Auswirkungen durch die Reformation?

    Auch politisch machte es sich schnell aus, dass die Kirche gespalten war. Kriege zwischen Katholiken und Protestanten waren zu Beginn des 16. Jahrhunderts allgegenwärtig. Ergebnis war, dass der jeweilige Fürst bestimmt, welche Religion in der Region angesetzt wird.

  9. Was besagt die reformierte Kirche?

    Die reformierte Kirche, die erst spät in der Mitte des 16. Jahrhunderts, hervorging, war die zweite größere Reform, die anstand. Calvin und Bullinger sind hier als die wichtigsten Persönlichkeiten dieser Zeit zu nennen.

  10. Was sind die Folgen der Reformation?

    Nicht nur kirchlich gesehen ist die Reformation als Beginn vielen Neuerungen zu sehen. Auch in der Entwicklung, der Technik, usw. zeigte es sich, dass dadurch viel mehr Menschen etwas Neues anfingen. Universitäten und Bildung standen von nun an bei vielen an erster Stelle.

Fürsten & Könige

Im Mittelalter und in der Neuzeit war hier das Römische Reich. Und wurden in diesem Fürsten und Könige eingesetzt, die dafür sorgen sollten, dass die Belange aller umgesetzt werden konnten. Die meiste Macht hatte der Kaiser, der teilweise Befehlsmacht an die Könige und Fürsten abgeben konnte.

Quizfragen

  1. Warum gab es Könige?

    Der Kaiser war der Herrscher des Reiches. Um aber nicht alleine so viele Aufgaben zu haben, gab dieser an die einzelnen Könige etwas ab. Entscheiden konnten sie nicht alleine, sondern brauchten dafür immer Zustimmung.

  2. Welche Aufgaben hatten die Könige?

    Die Könige sorgten in den übertragenen Bereichen dafür, dass alles reibungslos lief. Er galt in der damaligen Zeit als der oberste Heerführer und Gerichtsherr.

  3. Was waren berühmte deutsche Könige?

    Der König, der sich einen Namen machen konnte, war König Otto der Große. Er sorgte dafür, dass die Kirche nicht reformiert werden konnte, da er allen Menschen verbot, eine andere Meinung, wie seine eigene zu haben.

  4. Wer war der letzte römisch-deutsche König des Mittelalters?

    Der letzte deutsch-römische König des Mittelalters war Heinrich IV. Er hatte eine zwiegespaltene Persönlichkeit, bezeichnete sich gerne selbst als gottbegnadet, war aber auf der anderen Seite auch tyrannisch. Er war schon als Minderjähriger König.

  5. Wer wählte den König?

    Dieses kommt auf die genaue Angabe des Datums an. Bis zum Jahr 1356 wurde der König vom Volk gewählt. Alle nachfolgenden Königswahlen gingen auf die Stimmen der Kurfürsten zurück.

  6. Warum die Wahlen durch die Kurfürsten einen Vorteil hatten?

    Vermieden werden sollte so, dass ein Haus eine besondere Macht einnehmen konnte. Wenn bei Wahlen ein anderes Haus, als bis dato regiert hat, den König stellen konnte, so konnte ein allzu großer Einfluss vermieden werden.

  7. Was sind Fürsten?

    Fürsten gehören der obersten Adelsschicht an. Sie hatten für den König sehr große Bedeutung. Auf der einen Seite halfen sie im Krieg und auf der anderen Seite standen sie immer mit Rat und Tat zur Seite.

  8. Was waren die Kurfürsten?

    Kurfürsten konnten nur diejenigen Nachfolger der Kurfürsten werden. Es wurde geregelt, wer sich als Kurfürst bezeichnen durfte: der Herzog von Sachsen, der Markgrafen von Brandenburg, der König von Böhmen, die Erzbischöfe von Mainz, Köln und Trier und der Pfalzgraf bei Rhein.

  9. Welche Aufgabe hatten die Fürsten sonst noch?

    Die Fürsten hatten Pflichten, aber auch Rechte. So wurden sie nicht vor fremde Gerichte gestellt, auch keine Untertanen der Fürsten. Sie hatten auch ein Regalrecht.

  10. Wo lebte der König?

    Der König hatte keinen festen Wohnsitz. Er zog immer dorthin, wo er gut versorgt werden konnte. Waren die Vorräte in der einen Region aufgebraucht, so zog er in die nächste. Auch bei einem Bischof kam der König nicht selten unter.

Byzantinisches Reich

Das Byzantinische Reich ging aus dem Römischen Reich hervor. Durch die Völkerwanderungen und die vielen Kriege ist dieses in zwei Hälften geteilt worden. Der östliche Teil dieses Gebiets wird als das Byzantinische Reich bezeichnet. In der modernen Zeit ist auch der Begriff Oströmisches Reich aufgekommen.

Quizfragen

  1. Wann gab es das Byzantinische Reich?

    Der Beginn des Byzantinischen Reichs ist mit dem Datum 395 angegeben. Die Reichsteilung in diesem Jahr forderte einen neuen Namen. Das Ende ist im Jahr 1453 zu sehen, wo Konstantinopel erobert worden ist.

  2. Was war die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches?

    Konstantinopel galt als die Hauptstadt, von dem aus die Region regiert worden ist. Dieses ist die heutige türkische Stadt Istanbul.

  3. Wie wurde im Byzantinischen Reich regiert?

    Das Byzantinische Reich lebte so weiter, wie im damaligen Römischen Reich schon der Fall war. Es wurde ein Kaiser eingesetzt, der die gesamte Macht und Autorität des Landes hatte.

  4. Wie waren die Grenzen des Oströmischen Reiches?

    Zu Beginn der Epoche erstreckte sich das Gebiet bis zu den Grenzen der arabischen Halbinsel und nach Nordafrika. Ab dem 7. Jahrhundert umfasste es nur noch Südosteuropa und Kleinasien.

  5. Gab es Kriege zu dieser Zeit?

    Das Byzantinische Reich musste sich eigentlich ständig verteidigen, da von außen die Grenzen hart umkämpft waren. Im Inneren der Grenzen gab es nur vereinzelte Aufstände, Bürgerkriege.

  6. Wann wurde die Hagia Sophia errichtet?

    Zu einer Zeit, in der die Kriege ein wenig abflachten, rund um das 6. Jahrhundert, widmeten sich die Byzantiner voll und ganz den Bauten. In dieser Zeit wurden die byzantinischen Gebäude, wie auch die Sehenswürdigkeit Hagia Sophia errichtet.

  7. Bedeutung der Kreuzzüge für das Byzantinische Reich?

    Am Anfang profitierten die Byzantiner von den Kreuzzügen. Sie konnten so einen Teil von Kleinasien wieder zurückgewinnen. Sie merkten jedoch schnell die Folgen der Kreuzzüge, da sie in diesen ihre stärksten Gegner sahen.

  8. Wann teilte sich das Byzantinische Reich?

    Erstmalig wurde das Byzantinische Reich 1204 geteilt. Die Kreuzritter eroberten Konstantinopel und machten aus diesem Gebiet das Lateinische Kaiserreich. Es lebten aber einige griechisch eigenständige Bereiche weiter, wie in Epirus , Trapezunt und Nicäa.

  9. Wie gelang die Zurückeroberung des Byzantinischen Reiches?

    Die Herrscher der eigenständigen griechischen Bereiche hatten einen hohen Stellenwert und eroberten einzelne Bereiche immer wieder zurück. Nie aber war diese Region so groß und bedeutungsvoll, wie in den Jahren davor.

  10. Wann erfolgte der endgültige Untergang?

    Mit den Belagerungen der Osmanen rund um Kleinasien ging auch das Byzantinische Reich unter. Immer wieder griffen sie an, sodass am Ende das Byzantinische Reich zerrüttet und finanziell ruiniert war. Einen Angriff im Jahr 1453 auf Konstantinopel konnten sie nicht mehr standhalten.

Der Bauernkrieg

Viele Aufstände der Bauern fanden im 15. bis 17. Jahrhundert in Europa statt. So kann auch auf den Bauernkrieg in Süddeutschland, der Schweiz und Österreich zurückgeblickt werden. Ziel der Aufstände war immer, dass die Unterdrückung des Standes wegfiel. Was mal mehr und mal weniger erfolgreich umgesetzt werden konnte.

Quizfragen

  1. Wann fand der Bauernkrieg in Deutschland statt?

    Der Bauernkrieg in Deutschland fand zwischen 1524 und 1526 statt. Vorher waren schon Teile von Ungarn, England und der Schweiz diesen Kriegen zum Opfer gefallen.

  2. Was waren die Gründe für die Aufruhen?

    Den Bauern ging es sehr schlecht, und dieses wollten sie durch die Aufruhen zeigen. Sie waren arm, die Landwirtschaft brachte nicht viel Geld ein, sie mussten vieles an die Grundbesitzer abgeben, sodass sie nur schwer überleben konnten.

  3. Galten die Reformationen auch als Gründe für die Bauernkriege?

    Sicherlich war es auch hier sehr deutlich, dass ein Grund für einen Krieg nicht ausreichte. Die geänderten kirchlichen Gegebenheiten, stark aufkommende Mächte, sorgten bei den Bauern für noch mehr Mißmut.

  4. Wie reagierte das Umfeld auf die Klagen der Bauern?

    Den Grundbesitzern war es eigentlich egal, wie es den Bauern ging. Und dieses zeigten sie auch in der ablehnenden Haltung gegenüber den ersten Aufruhen.

  5. Wann und wo kam es zum ersten Kriegsgeschehen?

    Am 13. Juni 1524 wurde der Graf von Schloss Hohenlupfen angegriffen. Mehrere Bauern vereinten sich hier gegen diesen und diese Unruhen waren der Auslöser für viele weitere.

  6. Was sind die Bauernhaufen?

    Die Bauernhaufen sind der Zusammenschluss einzelner Bauern, die so in den Kampf zogen. Es gab drei Große: der Baltringer Haufen, der Seehaufen und der Allgäuer Haufen. In der Summe rund 30.000 Bauern, die sich hier zusammenschlossen.

  7. Was forderten die drei Bauernhaufen?

    Diese wollten eigentlich keinen Krieg führen. Sie forderten die Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse. Sie gingen daher auf den Schwäbischen Bund zu, um sich Gehör zu verschaffen, nicht um zu kämpfen.

  8. Was sind die Zwölf Artikel?

    Die Zwölf Artikel sind die Forderungen, die die Bauernhaufen stellten. Sie kommen einem Beschwerdebrief gleich. Die Artikel wurden schriftlich festgehalten und alle Bauern standen hinter diesen.

  9. Wurde auf die zwölf Artikel eingegangen?

    Nein, es lief auf eine Entwaffnung der Bauern hinaus. Die Bauern haben den falschen Schritt gemacht, nicht weitere Landstriche einzunehmen. Vielleicht hätten sie damit größeren Erfolg gehabt.

  10. Wie endeten die Bauernkriege?

    Das Ende der Bauernkriege ist mit der Entwaffnung der Bauern zu sehen. Sie wurden zudem noch zu hohen Geldstrafen verurteilt. Eigentlich ging es ihnen danach schlechter, als vorher.

Erfindungen & Neues Weltbild

Durch die Reformation fingen viele Menschen eher an, über etwas nachzudenken. Dieses hatte auch Auswirkungen auf die Erfindungen und Forschungen in diesen Jahren. Nicht nur das neue Weltbild brachte die Menschen weiter. Auch in anderen Bereichen konnte Neues für bessere Lebensverhältnisse sorgen.

Quizfragen

  1. Wann wurde das neue Weltbild erfunden?

    Das neue Weltbild geht auf Nikolaus Kopernikus zurück. Er machte im Jahr 1510 diese Entdeckung öffentlich. Erst im Jahr 1543 brachte er ein weiteres Buch heraus, welches die damals aufgestellten Thesen belegen konnte.

  2. Was besagt das neue Weltbild?

    Nicht mehr die Erde ist der Mittelpunkt der Welt – sondern ist dieser in der Nähe der Sonne zu sehen. Auch kreisen die Himmelskörper nicht um die Erde, sondern sie haben verschiedene Umlaufbahnen.

  3. Wie begründete Kopernikus seine Thesen?

    Nikolaus Kopernikus konnte seine Thesen nie so recht begründen. Die mathematischen Voraussetzungen dafür hatte er nicht. Dieses gelang erst etwa 100 Jahre später dem Astronomen Johannes Kepler.

  4. Welche Entdeckung machte Galileo Galilei?

    Auch Galilei, der Astronom war, setzte sich für das neue Weltbild ein. Er hatte das Pech, dass die Kirche diese Menschen verfolgte und sie bestrafte. Er wurde wie ein Ketzer behandelt und vor das Inquisitionsgericht gestellt. Er musste diesem Widersagen, ansonsten drohe im der Tod, lautete das Urteil.

  5. Was gab es in der Zeit für weitere Erfindungen?

    Der Buchdruck ist ebenfalls in dieser Zeit erfunden worden. Gutenberg hat ihn etwa 1440 verbessert. Mit dem Buchdruck ist vielen ermöglicht worden, ihre Aussagen und Thesen auch anderen näher zu bringen.

  6. Wann wurde die Karavelle erfunden?

    Dieses Segelboot wurde erstmalig um etwa 1400 erbaut. Der Vorteil war sicher der, dass die Kraft der Winde hier besser genutzt werden konnte. Seeleute kamen einfacher und vor allem auch sicherer ans Ziel.

  7. Wer erfand den Fallschirm?

    Der Fallschirm geht auch auf diese Jahreszeiten zurück. Etwa 1482 ist Leonardo da Vinci der Erste gewesen, der ein pyramidenförmiges Objekt zeichnete, mit dem sich Menschen aus der Höhe vom Himmel fallen lassen konnten, ohne dabei zu Schaden zu kommen.

  8. Wann wurde die Taschenuhr erfunden?

    Die erste Taschenuhr gab es etwa 1506. Sie sollte den Menschen einiges erleichtern, wenn die Uhrzeit wichtig war, aber keine große Uhr mitgenommen werden sollte. Aus ihr entwickelte sich übrigens später auch die heute noch bekannte Armbanduhr

  9. Welche medizinischen Fortschritte gab es in dieser Zeit?

    Nach der schweren Pest im 14. Jahrhundert wurde auch medizinisch einiges getan. Paracelsus befasste sich etwa 1500 umfassend mit der Heilkunst. Daraus entwickelte sich jene Medizin, die wir heute als Schulmedizin kennen.

  10. Wie entwickelte sich die Wirtschaft?

    Die Wirtschaft um 1500 war anders gelagert. Statt des Grundbesitzes wurde vielmehr Wert auf die Städte gelegt. Der Welthandel, durch die ersten guten Schiffe wurde immer größer.


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