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[Sport: Ringen]
Ringen ist eine Kraftsportart, bei der der ganze Körper zum Einsatz kommen darf, jedoch keinerlei weitere Hilfsmittel. Ringen gehört zum Programm der Olympischen Spiele.
Seit 1950 wird es so gehandhabt, dass es jährliche Weltmeisterschaften im Ringen gibt. Lediglich in den Jahren, in denen die Olympischen Sommerspiele stattfinden, fällt dies aus, weil das Ringen dort als Disziplin integriert ist.
Beim Freistil darf der gesamte Körper von Kopf bis Fuß angegriffen werden und beim Greco lediglich der Oberkörper. Das gilt für den Kampf im Stehen und auch am Boden.
Im Altertum hatte beim Ringen einfach derjenige gewonnen, der es zuerst geschafft hatte, den Gegner drei Mal zu Boden zu werfen. Dass der Kampf am Boden weiterging, war damals noch nicht üblich. Damals kämpften die Athleten übrigens nackt gegeneinander.
Es ist beim Ringen erlaubt, den Gegner durch Würfe, durch Schleudern oder auch durch Hebel zu Boden zu bringen. Es ist jedoch verboten, den Gegner zu schlagen, zu treten, zu stoßen oder zu würgen.
Seit dem Jahr 2002 gelten im Ringen sieben Gewichtsklassen. Bei Frauen gelten dabei jedoch andere Gewichtsgrenzen als bei Männern.
Aufsteigend von der geringsten bis zur höchsten Gewichtsklasse handelt es sich um Fliegengewicht, Bantamgewicht, Leichtgewicht, Weltergewicht, Mittelgewicht, Halbschwergewicht und Schwergewicht.
Männer gelten bis 55 Kilogramm als Fliegengewicht. Bei Frauen ist die Grenze auf 48 Kilogramm festgesetzt.
Eine Frau zählt mit einem Gewicht von 67 Kilo beim Ringen noch knapp als Halbschwergewicht. Ab 68 Kilo würde sie schon als Schwergewicht bezeichnet werden.
Das war Mirko Englich in der Gewichtsklasse Schwergewicht. Er gehörte dem KSV Witten 07 an, der seit dem Jahr 2009 nicht mehr in der Ringer-Bundesliga mitmischt.
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