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[Kunst - Literatur - Musik]
[klassische Musik: Wiener Klassik]
Als Wiener Klassik bezeichnet man eine bestimmte Stilrichtung der europäischen Musik. Die dazu gehörige Zeitepoche umfasst etwa die dreißig Jahre des 18. und die ersten dreißig Jahre des 19. Jahrhunderts.
Hier sind in erster Linie Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven zu nennen. Sie wurden zwar alle nicht in Wien geboren, jedoch von dieser Stadt angezogen, die ein kultureller Mittelpunkt war.
Die Kompositionen vermischten verschiedene Musikarten, Stile anderer Länder und Kompositionsweisen miteinander. Die Ergebnisse in Form von Sinfonien und Streichquartetten waren viel leichter und beschwingter, als die schweren Kompositionen der vorangehenden Barockzeit.
Das ist das Sonnenaufgangsquartett. Es gehört zu den vielen von ihm komponierten Streichquartetten. Es hat einen ganz ungewöhnlichen Anfang. In mehreren Wellen erklingen von Geigen gespielte Melodien, die sich bis hin zum Fortissimo steigern. Hierdurch hat das Werk seinen Namen bekommen.
Dieses berühmte Werk von Mozart ist „Die Zauberflöte“. Es ist eine Oper in zwei Akten, deren Aufführung zweieinhalb Stunden dauert und weltweit wohl zu den bekanntesten und am häufigsten gespielten Opern gehört.
Das ist die 5. Sinfonie von Beethoven. Sie wurde im Jahr 1808 fertig gestellt und gehört somit schon in die spätere Phase der Wiener Klassik.
Hier ist die Rede von Carl Ditters von Dittersdorf, der von 1739 bis 1799 lebte. Sein bekanntestes Singspiel heißt „Doktor und Apotheker“.
Entscheidend für die Entstehung der Wiener Klassik waren die Jahre, die der Übersiedlung von Mozart nach Wien 1781 folgten. Zu dieser Zeit begannen Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart sich gegenseitig zu inspirieren.
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