Sie sind hier: [Home]
[Kunst - Literatur - Musik]
[Maler (Werke,Lebensgeschichte): David Caspar Friedrich]
David Caspar Friedrich (geb. 1774 in Greifswald, gest. 1840 in Dresden) war der bedeutendste Landschaftsmaler der Romantik. Seine Gemälde sind von Darstellungen der Natur und Landschaft geprägt. Sie werden oft als melancholisch angesehen.
David Caspar Friedrich war nicht nur ein Maler der Romantik, sondern verkörperte auch durch seine in sich gekehrte Art einen Romantiker. Dieser Künstler kann als naturverbunden und religiös bezeichnet werden, dies spiegelt sich auch in seinen Malereien wider. Gemälde wie „Frau in der Morgensonne“ (1818), die einen fröhlichen Eindruck hinterlassen, waren eher selten in seinem Repertoire.
Im Alter von 16 Jahren wurde er in Greifswald von einem Universitätszeichenlehrer unterrichtet, der ihn auf die Schönheit der Natur in seiner Umgebung hinwies. Ein Einfluss, der auch später seine Bilder prägte. Von 1794 bis 1798 studierte David Caspar Friedrich an der Königlichen Kunstakademie in Kopenhagen.
Als David Caspar Friedrich bereits in Dresden wohnte, malte er seine ersten Werke in Öl, die er im Jahr 1799 auf einer Ausstellung der Kunstakademie preisgab. Sein großer Förderer war Johann Wolfgang von Goethe. Durch Goethe wurde er 1805 immer mehr bekannt. Zu seinen Fans zählte auch der spätere Zar Nikolaus I. von Russland. Nikolaus I. war so von Friedrich eingenommen, kaufte einige seiner Bilder.
Er zieht vorübergehend ins Elbsandsteingebirge und benutzt seine Malerei geschickt, um auf die Ereignisse in der Politik anzuspielen.
Im Jahr 1816 wird David Caspar Friedrich Mitglied der Dresdner Akademie, die ihm ein festes Einkommen sichert, sodass er 1818 heiraten kann. Doch seine Malerei wurde immer öfter abgelehnt, was ihm immer wieder deprimiert und es sogar zu Schlaganfällen kommt. Er behielt Lähmungen zurück, worauf er bald nicht mehr malen konnte.
[ © www.quizfragen4kids.de | Quizfragen nicht nur für Kinder ]