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[Comics: Tim & Struppi]
Die europaweit sehr beliebte Abenteuercomicserie „Tim und Struppi“ wurde von dem Belgier Hergé von 1929 bis 1983 geschrieben und gezeichnet. Sie handelt von dem belgischen Reporter Tim, der zusammen mit seinem Hund Struppi weltweit in teilweise haarsträubende Abenteuer verwickelt wird.
„RG“ sind die umgekehrten Initialen von Georges Prosper Remi, der unter dem Namen „Hergé“ bekannt ist. Es handelt sich um einen belgischen Comicautor und -zeichner; sein bekanntestes Werk sind die „Abenteuer von Tim und Struppi“, im Französischen „Les aventures de Tintin“.
Marie-Louise Van Cutsem war die erste Liebe von Hergé, dem Autor der Comics „Tim und Struppi“. Ihr Spitzname „Milou“ ist zugleich der französische Name von Tims treuem Foxterrier Struppi.
Bei der „Ligne claire“ („klare Linie“) handelt es sich um den Zeichenstil Hergés, in dem die Comics „Tim und Struppi“ ausgeführt sind. Die „Ligne claire“ ist durch präzise Konturen und eine flächige einfarbige Kolorierung gekennzeichnet, auf Schraffuren, Schattierungen und Farbverläufe wird weitgehend verzichtet. In der Regel sind die Personen in vereinfachter und abstrahierter und der Hintergrund in realistischer Form ausgeführt.
Bei „Loch Lomond“ handelt es sich um eine Whiskydestillerie in der Stadt Alexandria am gleichnamigen See in Schottland. Der dort erzeugte Whisky mit dem Namen „Loch Lomond“ ist die Lieblingsmarke von Kapitän Archibald Haddock, einer Hauptfigur in den Comics um Tim und Struppi. Kapitän Archibald Haddock ist ein cholerischer, tollpatschiger und häufig schlecht gelaunter Seefahrer, der Pfeife raucht und Whisky liebt.
Eine atomgetriebene Mondrakete ist - ebenso wie ein Miniatur-U-Boot, eine Ultraschallwaffe, ein Farbfernseher, Motorrollschuhe und eine Tablette, die Alkohol ungenießbar macht - eine Erfindung von Professor Balduin Bienlein, dem genialen und schwerhörigen Erfinder in den Comics um Tim und Struppi.
Fehlende - weil abhanden gekommene - Dienstausweise sind für die Detektive Schulze und Schultze insbesondere bei Auslandeinsätzen ein Problem, da sie sich bei der Polizei und den Sicherheitskräften nicht ausweisen können. Schulze und Schultze sind zwei ungeschickte Detektive in den Comics um Tim und Struppi, die wie Zwillinge aussehen und lediglich an der Form des Schnurrbarts zu unterscheiden sind: der Schnurrbart von Schulze ist schmäler als der von Schultze, während der Schnurrbart von Schultze an den äußeren Enden etwas aufgebogen ist.
Das erste Abenteuer von Tim und Struppi mit dem Titel „Tim im Lande der Sowjets“ erschien am 10. Januar 1929 in der Jugendbeilage „Le Petit Vingtième“ („Das kleine Zwanzigste“) der katholischen Tageszeitschrift „XXième Siècle“ („Das Zwanzigste Jahrhundert“).
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