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[Immobilien: Immo-Bewertungsfaktoren]
Zur Ermittlung des Verkehrswerts werden Immobilien einer Bewertung unterzogen, die mehrere Faktoren und auch Bewertungsverfahren kennt, um den aktuellen Wert einer Immobilie zu ermitteln. Besonders wichtig ist eine Immobilienbewertung bei gewerblichen Objekten und Mietimmobilien um eine Immobilienfinanzierung zu sichern.
Im Ertragswertverfahren sind Bewertungsfaktoren, wie der Bodenwert und der Faktor der zu erzielenden Mieteinnahmen bestimmend. Der Wert solcher Immobilien errechnet sich vor allem aus Einnahmen, die damit zu erzielen sind.
In den Bewertungfaktor fließen eine Reihe Kriterien ein, um die Lage bewerten zu können. Wichtige Kriterien sind das Umfeld, Stadt oder Land, die Anbindung an Verkehrsnetze oder auch die geografische Lage, beispielsweise Hochwassergebiet oder Flughafennähe.
Die Bewertung gliedert sich grob in die Faktoren Immobilienzustand, Lage des Objekts und das Umfeld der Immobilie. Diese wiederum werden in eine Vielzahl von Kriterien aufgeteilt. Kurz gesagt: Lage – Region – Ort.
Für die Immobilienbewertung von Wohnimmobilien eignet sich das Vergleichswertverfahren sehr gut. In diesem Verfahren wird der Wert eines Objekts durch den Vergleich mit anderen, vergleichbaren Objekten ermittelt. Es müssen mindestens 10 vergleichbare Objekte zur Wertermittlung hinzugezogen werden.
In einem solchen Fall kommt das Sachwertverfahren zum Tragen. In diesem Verfahren werden die tatsächlich entstandenen Kosten für einen Neubau ermittelt und die Aufwendungen, die für die Wiederherstellung in den neuwertigen Zustand aufgewendet werden müssten, vom Neupreis abgezogen und so der Wert ermittelt.
Es gibt ein spezielles Verzeichnis, das so genannte Altlasten-Verdachts-Verzeichnis, in dem die Lage ehemaliger Abfalldeponien und belasteter Gebiete, beispielsweise ehemalige Militäranklagen gelistet werden. Der Wert einer Immobilie ist erheblich geringer, wenn das Grundstück sich auf einer belasteten Fläche befindet.
Von besonderer Bedeutung sind bei Altbauten der Zustand der Bausubstanz und der Zustand der Elektro- und der Heizanlage. In diesen Punkten kann sich eine Bewertung der Immobilie entscheiden.
Zur Mikro-Lage gehört die unmittelbare Umgebung der Immobilie. Ist ein Anschluss an das Straßennetz vorhanden? Gibt es Belästigungen durch eine Hauptverkehrsstraße? Ist die Umgebung in einer Neubausiedlung nicht fertig bebaut, muss auch längerfristig mit Lärmbelästigung gerechnet werden.
Die Makro-Lage bezeichnet die weitere Umgebung der Immobilie. Hier werden Zugang zu Einkaufsmöglichkeiten, Bildungs- und Kulturmöglichkeiten und auch die Sportmöglichkeiten bewertet. Die Makro-Lage kann ein Faktor sein, der den positiven Einfluss des Wohnens im Grünen aufhebt.
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