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[Technik: Satelliten]
Ohne Satelliten, die die Erde umkreisen, müssten wir auf viele liebgewonnene Annehmlichkeiten verzichten. Allen voran das Fernsehen, Navigationssysteme, Wetterberichte.
Ein großer Teil der Satelliten dient militärischen Zwecken als Beobachtungssatelliten, teilweise sogar als Killersatellit mit der Aufgabe, andere Satelliten zu zerstören. Ein weiterer großer Teil dient der Forschung. Nur ein kleiner Teil dient als Fernsehsatellit oder zu anderen friedlichen Zwecken.
Seit 1990 umkreist das Weltraumteleskop Hubble die Erde. Seither liefert das Teleskop faszinierende Aufnahmen von fernen Galaxien und hat unser Bild vom Weltraum nachhaltig mit geprägt.
Ursprünglich wurde GPS für militärische Zwecke entwickelt, inzwischen liefern die Satelliten, die die Erde ständig in unterschiedlichen Bahnen umkreisen, weltweit Daten für Navigationssysteme, ohne die im Verkehr heute nur noch wenig vorangeht.
Der weltweit erste Satellit, Sputnik1, löste mitten im kalten Krieg, 1957 einen Schock aus, die Sowjetunion zeigte technische Überlegenheit den USA gegenüber. Dabei hatte der Satellit überhaupt keine Funktion, er sendete lediglich ein Signal, mit dem man seine Existenz feststellen konnte.
Zwei Klassen Satelliten lassen sich anhand ihrer Umlaufgeschwindigkeit unterscheiden. Geostationäre Satelliten umkreisen die Erde in einer Geschwindigkeit, die so ausgerichtet ist, dass sie ständig auf derselben Position über der Erde verharren. Alle anderen Satelliten bewegen sich in einer schnelleren Umlaufgeschwindigkeit und können auch einen anderen Winkel zur Erdachse benutzen.
Meist wird Elektrizität durch Solarzellen auf der Außenhaut oder auf Sonnensegeln erzeugt und für den Flug durch die Sonnenabgewandte Seite der Erde in Akkus gespeichert.
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