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[Schiffffahrt: Schiffsunglücke]
Schiffsunglücke begleiten die Schifffahrt von Anbeginn, sie ermahnen die Menschen stets, dass die Natur ein starker, unbezwingbarer Gegner ist. Große Katastrophen, auch kleine, menschlich anrührende Schicksale von Schiffsbesatzungen lassen uns mitfühlen und erschrecken.
Nach Herodot wurde um 500 v.Chr. die Begleitflotte des ersten Perserzuges bei der Umrundung der Halbinsel Athos von einem schweren Sturm zerstört. 300 Schiffe wurden zerstört, 20000 Menschen getötet. Die Überlieferung Herodots konnte bisher nicht bestätigt werden.
Auf der Rückfahrt von Afrika nach Sizilien sank 255 v. Chr. bei einem schweren Sturm die durch eine Seeschlacht angeschlagene römische Kriegsflotte im Mittelmeer. Über 300 Schiffe mit nahezu 100000 Mann Besatzung wurden von den Fluten verschluckt.
1281 wurde der größte Teil der zweiten Mongolisch-koreanischen Kriegsflotte vor Japan vor einem Taifun vernichtet. Nur 7 Jahre zuvor ereilte die erste Invasion dasselbe Schicksal. Die Opferzahl belief sich beim ersten Invasionsversuch auf 10000, beim zweiten Invasionsversuch 70000Menschen. Nach diesen Ereignissen nannten die Japaner die Taifune Kamikaze(Götterwinde).
1588 musste die spanische Armada eine Invasion Großbritanniens wegen der überlegenen Britischen Marine abbrechen. Etwa 40 Schiffe gingen den Spaniern bei Stürmen auf dem Rückzug nach Spanien verloren. Insgesamt fanden etwa 13000 Menschen bei diesem Feldzug ihr Leben.
1989 verunglückte der Öltanker „Exxon Valdez“ vor Alaska, es liefen 44000Tonnen Öl aus und verseuchten große Teile der Küste Alaskas.
Der Name Kursk wird der Welt lange in Erinnerung bleiben, erlebte doch damals die Welt den Tod der Besatzung des havarierten U-Boots nahezu live mit.
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