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[Tiere (Haustiere, Nutztiere, Hobby): Zierfische]
Zierfische oder besser Aquarienfische sind ein besonderes Hobby. Im Aquarium wird der Lebensraum der entsprechenden Fische, je nachdem ob es sich um Meerwasser-, Brack- oder Süßwasserfische handelt, nachgestellt. Einige Arten fühlen sich auch im Gartenteich wohl, wie z. B. der Goldfisch.
Für jede Art von Aquarium, sei es für Meer- oder Süßwasserfische, müssen entsprechend Vorkehrungen getroffen werden. In erster Linie werden eine Heizung, ein Filtersystem und eine Beleuchtung benötigt. Das Wasser muss entsprechend aufbereitet werden, Sandboden wird angelegt, Dekorationsgegenstände, Wasserpflanzen eingesetzt. Das Vernichten bzw. Verhindern von Algen kann von entsprechenden Pflanzen oder Fischen übernommen werden.
Gemeint ist der Guppy, ein aus dem nördlichen Amazonasgebiet stammender Süßwasserfisch. Seine Vorteile, sie vermehren sich sehr schnell, denn sie sind bereits mit drei Monaten geschlechtsreif. Entgegen dem üblichen Laich kommen Guppys lebend zur Welt. Sie werden oft in subtropischen Gewässern zur Bekämpfung von Moskitos eingesetzt.
Je nachdem welche Art von Zierfisch gehalten wird, gibt es ein großes Angebot an speziellem Trockenfutter mit den unterschiedlichsten Bestandteilen, um Anforderungen zu entsprechen. Die wird in Flocken, als Granulat oder als Tabletten angeboten. Die Zierfische, die sich von Kleintieren ernähren und kein Trockenfutter mögen, werden u. a. mit Mückenlarven, entweder lebend, getrocknet oder tiefgefroren gefüttert. Der Schützenfisch bedarf nur lebendiges Futter, wie z. B. Salinenkrebse, die selbst gezogen werden können.
In der Regel sind Zierfische wie der Diskus sehr beliebt, da sie einfach nachzuzüchten sind. Denn manche Arten lassen dies nicht zu und müssen gefangen werden. Immer beliebter werden auch Welse, wie der Blaue Antennenwels, der Großkopf-Bratpfannenwels oder Zebrawels, der jedoch nur zu einem sehr hohen Preis zu haben ist.
Die Vermehrung der verschiedenen Algenarten wie Kieselalgen, Blaualgen oder Rotalgen weist darauf hin, dass die Stickstoffumwandlung nicht richtig stattfindet. Im Wasser wird durch verbrauchtes Futter und Urin giftiges Ammoniak freigesetzt. Ist dies im Wasser zu hoch konzentriert können die Zierfische dies über die Kiemen nicht mehr abatmen und vergiften sich letztendlich selbst.
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