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[Garten: Nadelbäume]
Nadelbäume haben an der Stelle von Blättern, wie es bei den Laubbäumen üblich ist, Nadeln. Diese haben aber dieselben Aufgaben. Sie wickeln auch die Fotosynthese ab, um Nährstoffe zu gewinnen.
Die Lärche verliert im Winter ihre Nadeln. Mit Abwurf der Nadeln wird im Winter die Austrocknung des Baumes verhindert. Die weichen Nadeln der Lärchen wachsen in Büschel an den Zweigen. Im Herbst färben sich diese, wie die Blätter der Laubbäume und fallen dann auch schließlich ab.
Nadelbäume sind anspruchslose Pflanzen. Sie können überall dort angepflanzt werden, wo andere Bäume nicht gedeihen würden. Da sie aber von Laubbäumen verdrängt werden, kommen sie in Regenwäldern nicht vor.
Dieser wächst in der Sierra Nevada. Durch die dort vorzufindende Trockenheit kommt es oft zu Waldbränden. Der Riesenmammutbaum macht sich dieses zu nutzen. Er öffnet erst seine Zapfen, wenn alles unter ihm verbrannt ist. Damit ist die beste Möglichkeit geschaffen um sich fortzupflanzen, da die kongruierenden Pflanzen beseitigt sind.
Die Samenanlagen der Nadelbäume werden nicht von einem Fruchtknoten umgeben. Dabei sind auch die Fruchtblätter nicht ganz geschlossen. Die meisten Nadelbäume sind Eingeschlechtlich. Das heißt, es gibt nur männliche oder weibliche Anlagen auf einem Baum.
Die Nadeln sind mit einer dicken Wachsschicht umgeben. Das schützt vor extremen Witterungen und verhindert zugleich eine vermehrte Verdunstung des Wassers. Außerdem können die Nadelbäume auch ihren Stoffwechsel reduzieren. Durch die Nadeln erfolgt auch im Winter eine Photosynthese, die ebenfalls dazu beiträgt den Winter zu überstehen.
Nadelbäume tragen in der Botanik noch den Namen Koniferen. Dieser bedeutet Zapfenträger. In den Zapfen entwickeln sich die Samen. Die Reifezeit beträgt zwischen vier Monate und drei Jahre. Sind diese reif, öffnet sich der Zapfen und gibt den Samen frei.
Die Dahurische Lärche ist die Baumart die am weitesten im Norden zu finden ist. Sie übersteht Temperaturen von bis zu minus 70 Grad Celsius. Auch sie wirft im Herbst ihre Nadeln ab, um die strengen Fröste zu meistern. Sie kann unter guten Voraussetzungen bis zu 35 Metern hoch werden.
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