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[Gesundheit & Naturheilkunde]
[Gesundheit: Fasten]
Das Fasten bedeutet in erster Linie auf Verzicht von Nahrungsaufnahme, was z. B. in den Religionen zu bestimmten Zeiten des Jahres durchgeführt wird. Daraus hat sich im 20. Jahrhundert das zur Gesundheit fördernde Heilfasten entwickelt (siehe auch Heilfastengesundheit.de), welches zur Regeneration und zur Entschlackung des Körpers dient.
Bei einer solchen Kur wird generell auf feste Nahrung, auf Genussmittel und Alkoholische Getränke verzichtet. Um den Körper langsam auf den Nahrungsentzug einzustellen und zu entlasten, ist es sinnvoll in den ersten Tagen nur leichte Kost wie Obst und Gemüse zu sich zunehmen und für eine gezielte Darmentleerung zu sorgen. Getrunken werden darf Wasser, Saft und Kräutertee so viel wie möglich mindestens jedoch 3 l pro Tag, um das Hungergefühl zu unterdrücken und die Schadstoffe aus dem Körper zu schwemmen.
Grundsätzlich sollte während des Fastens nicht gearbeitet werden, um den Kreislauf nicht zu sehr zu strapazieren. Jedoch sind sportliche Aktivitäten, wie z. B. Fastenwandern, Schwimmen oder alles, was zur Entspannung an der frischen Luft dient, durchaus sinnvoll und effektiv.
Genau wie am Anfang, wo der Körper auf das Fasten vorbereitet wird, sollte diesem auch wieder schonend Nahrung zufließen. Je nach Länge der Fastentage sollte die erste feste Nahrung ein Apfel oder eine Banane sein. In den drauffolgenden Tagen wird die Nahrungsaufnahme entsprechend erweitert, bis wieder normal gegessen wird.
Dieser Hungerstoffwechsel bewirkt eine Anpassung an den Nährstoffmangel in der Fastenzeit, einer sogenannten Hungeradaption. Durch das Fasten kommt es zu einer Belastung des Körpers sowie zu einer Mangelernährung, d. h. der Körper lebt während dieser Zeit von den eigenen Reserven.
Von einer Fastenkur wird unbedingt abgeraten, wenn u.a. bei einer Frau eine Schwangerschaft vorliegt oder sie stillt gerade, ein Kind noch keine 10 Jahre alt ist, eine Person ein Bluter ist, eine Schilddrüsenerkrankung oder eine Durchblutungsstörung des Gehirns vorliegt. Um ganz sicher zu sein, ob eine Person eine Fastenkur durchführen kann, grundsätzlich vorher den Hausarzt zu Rate ziehen.
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