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[Gesundheit & Naturheilkunde]
[Gesundheit: Entspannungsmethoden]
Alltagsstress, Sorgen und Hektik kann, psychisch wie physisch, der Gesundheit Schaden zufügen. Verspannungen, Schlafstörungen, Nervosität und Schmerzen sind die Folgen. Entspannungsmethoden wie z. B. Yoga oder Autogenes Training können dem hilfreich entgegen wirken.
Entspannungsmethoden unterliegen verschiedene Techniken, die sitzend oder liegend ausgeübt werden. Dabei fördern Konzentration und Vorstellungskraft, Meditation, Muskel An-und Entspannung sowie bestimmte Atemtechniken und auch die Regelmäßigkeit der Übungen, den gewünschten Effekt des Wohlbefindens. Sinn und Zweck ist das Erlernen der positiven Beeinflussung von Gedanken und Körper.
Entspannungsmethoden haben eine positive Wirkung u.a. bei Störungen wie Angst, niedrige Belastbarkeit, Anpassungsschwierigkeiten oder Depressionen im psychischen Bereich. Im körperlichen Bereich u.a. bei Durchblutungsstörungen, Asthma, Magenbeschwerden oder auch Herzerkrankungen. Begründet wird der positive Effekt durch das Zusammenspiel und Wechselwirkung von Körper und Geist. Z. B. hat eine Person ständig Schmerzen im Rücken, löst dies eine depressive Stimmung aus, was wiederum die Schmerzen verstärkt. Durch eine der Entspannungsmethoden wird dieser Kreislauf durchbrochen.
Entspannungsmethoden werden als zusätzliche Anwendungen im Bereich von psychisch bedingten Krankheiten oder bei rehabilitierenden Maßnahmen einbezogen, z.B. in der Verhaltenstherapie, der psychosomatischen und der Sport-Medizin. Das Hinzuziehen von Entspannungstechniken fördert das Wohlbefinden und beschleunigt somit die Heilungsprozesse.
Wellness wird heutzutage groß geschrieben und dient als Präventivmaßnahme, um die Gesundheit zu fördern bzw. zu erhalten. Wellness ist mit Entspannung und Wohlbefinden gleichzusetzen. So erklärt es sich, dass bei Wellness-Angeboten diverse Entspannungsmethoden wie Meditation oder Yoga, neben Sauna und Massagen, dazu gehören.
Die Rede ist von der Progressiven Muskelentspannung, einer Übung in der Psychotherapie, die von Edmund Jacobsen (1888-1983) einem aus Chicago stammenden Arzt und Psychologen, entwickelt wurde. Dabei werden gezielt Muskelgruppen angespannt und wieder entspannt. Der Sinn dieser Übung liegt darin dies bewusst wahrzunehmen und somit die Aufmerksamkeit einer Person für sich und seine Umgebung zu fördern. Diese Aufmerksamkeit verhilft u.a. dazu Ängste zu erkennen und zu überwinden.
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