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[Urlaubsinseln/Küsten: Bretagne]
Die Bretagne, das „Land am Meer“ im Nordwesten Frankreichs, grenzt mit der Nordküste an den Ärmelkanal und mit der Süd- und Westküste an den Atlantik. Die herbe Landschaft wird von Urlaubern sehr geschätzt.
Bei einem Fest-noz handelt es sich um ein generationsübergreifendes Abend- bzw. Nachtfest im Freien in der Bretagne. Gespielt wird ein traditioneller, keltisch geprägter Musikstil, wobei u.a. Dudelsack, Bombarde, Akkordeon, Klarinette und Geige, aber auch moderne Instrumente zum Einsatz kommen. Hinzu kommt der Kann-ha-Diskan, ein bretonischer Wechselgesang, und es wird getanzt.
Als Tor zur Normandie, wird die felsige Insel Mont-Saint-Michel im Ärmelkanal bezeichnet. Sie liegt in der Normandie an Grenze zur Bretagne nahe der Stadt Avranches. Auf der Insel befindet sich Gemeinde Le Mont-Saint-Michel sowie ein Benediktinerkloster. Der Berg und die Bucht gehören seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Bei Condate handelt es sich um die Stadt Rennes, die heutige Hauptstadt der Region Bretagne. Außerdem ist Rennes der Präfektursitz des Départments Ille-et-Vilaine. Im Bretonischen wird die Stadt Roazhon genannt.
In Aremorica – das zur Zeit der Gallier die heutige Bretagne sowie Teile der Normandie umfasste – liegt ein kleines von tapferen Galliern bewohntes Dorf. Zu diesen Galliern zählen neben Asterix und Obelix auch Majestix, Miraculix, Automatix und andere. Das Dorf mit seinen Helden wurde durch den Autor René Goscinny und den Zeichner Albert Uderzo geschaffen; die entsprechenden Comics sind unter dem Titel „Asterix“ (im Französischen Astérix le Gaulois) ab 1959 erschienen.
Bei den Diwan-Schulen handelt es sich um von dem gleichnamigen Verein getragene Schulen, in denen Unterricht in bretonischer Sprache – mit Französisch als zweiter Schriftsprache ab dem zweiten Schuljahr – gehalten wird.
Westlich von Rennes und damit im Herzen der Bretagne liegt der Wald von Paimpont. Bekannt - und doch nicht unter diesem Namen verzeichnet- ist der Wald als der sagenhafte „Wald von Brocéliande“, in dem ein großer Teil der Erzählungen der Artussage spielen.
Zwischen Dinard und Saint-Malo findet sich das Gezeitenkraftwerk „La Rance“, dessen Leistung zum größten Teil aus der Gezeitenströmung gewonnen wird; der zugrunde liegende Tidenhub beträgt mehr als 8 m. Ein geringer Teil der Leistung wird aus Fluss Rance gewonnen. Das Kraftwerk ist 1967 ans Netz gegangen und ist mit einer Spitzenleistung von insgesamt 240 MW das weltweit größte Kraftwerk dieser Art
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