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[Sehenswürdigkeiten Städte: Paris]
Zur Zeit der Römer war Lutetia eine für damalige Begriffe international ausgerichtete Stadt. Sie entwickelte sich weiter zu der Weltstadt Paris, die heute insbesondere für die Mode und ihre Sehenswürdigkeiten bekannt ist.
Der Eiffelturm als Wahrzeichen von Paris wurde von dem Architekten Charles Léon Stephen Sauvestre entworfen. Realisiert wurde er durch den Ingenieur Alexandre Gustave Eiffel, der ebenfalls das Tragwerk der Freiheitsstatue in New York baute.
Auf dem Platz „Parvis de Notre-Dame – place Jean Paul II“ vor der Kathedrale „Notre-Dame de Paris“ befindet sich der „kilomètre zéro“. Dieser „Kilometer Null“ ist der Referenzpunkt für alle Entfernungsangaben mit Paris als Bezugspunkt. So wird die Entfernung auf den nach Paris führenden Autobahnen hieran ausgelegt.
Für Obdachlose sind die Wallace-Brunnen von entscheidender Bedeutung, denn sie sind bis heute ein kostenloser Zugang zu Trinkwasser in der Stadt. Wallace-Brunnen sind Trinkwasserspender und als gusseiserne, in der Regel grün gestrichene Skulpturen ausgelegt. Ihren Bau finanzierte der Engländer Richard Wallace vor dem Hintergrund, dass nach der Zeit der Pariser Kommune zahlreiche Wasserleitungen zerstört waren. Der generell hohe Wasserpreis stieg weiter und das einfache Volk konnte sich Wasser nicht leisten Um den Umstieg auf alkoholhaltige Getränke zu verhindern, wurden die Brunnen gebaut. Wallace-Brunnen finden sich weltweit, die meisten stehen jedoch in Paris.
Der 1831 erschienene Roman „Der Glöckner von Notre Dame“ von Victor Hugo betonte die Schönheit der Kathedrale „Notre-Dame de Paris“ und trug zur Entscheidung, sie unter der Leitung von Eugène Viollet-le-Duc umfassend restaurieren zu lassen. Die Restauration wurde 1864 beendet.
Die Kathedrale St. Etienne (Stefansdom) wurde in den Jahren 540/550 unter der Herrschaft des fränkischen Königs Childebert I. gebaut. Sie wurde in den Jahren 1163 bis 1345 durch die Kathedrale „Notre-Dame de Paris“ ersetzt.
Als „Käseglocke“ wird die 1989 eröffnete Glaspyramide im Innenhof des Louvre von den Parisern bezeichnet. Sie ist der Haupteingang zum Musée du Louvre und wurde im Zuge des von Mitterrand 1981 initiierten Projekts „Grand-Louvre“ gebaut.
Der Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ spielt u.a. in Montmartre, einem nördlichen Stadtbezirk von Paris, der sich aus den ehemaligen Dörfern Montmartre, La Chapelle und Clignancourt zusammensetzt und die offizielle Bezeichnung 18. Arrondissement trägt. Der Butte Montmartre ist zugleich die höchste Erhebung von Paris.
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