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[Sehenswürdigkeiten: Moskau]
Moskau ist heute das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum sowie die Hauptstadt der Russischen Föderation. Aufgrund ihrer langen Geschichte sind dort viele Sehenswürdigkeiten zu finden; die Stadt ist bei Touristen ein beliebtes Ziel.
Den Kreml als den ältesten Teil Moskaus können Menschen nur über die Durchfahrtstore in den vier Kremltürmen Borowizki-, Dreifaltigkeits-, Nikolaus- und Erlöserturm betreten. Besuchern ist der Zutritt ausschließlich über den Borowizki- und Dreifaltigkeitsturm möglich, der Zugang über den Nikolaus- und Erlöserturm als den beiden am Roten Platz gelegenen Türmen ist dem Personal der im Kreml ansässigen Behörden sowie den Soldaten der Kreml-Garnison vorbehalten.
Es handelt sich um den Roten Platz. Die Bezeichnung des Platzes lautet im Russischen „Krasnaja Ploschtschad“. Im Altrussischen bedeutet „krasnaja“ „schön“ und „ploschtschad“ „Platz“; hieraus ergibt sich „Schöner Platz“. Im heutigen Russisch ist die Hauptbedeutung von „krasnaja“ „rot“, so dass der heutige Name „Roter Platz“ lautet und auch von den Russen so verstanden wird.
Das Warenhaus GUM ist heute einer der bedeutendsten und edelsten Konsumtempel Moskaus. Es geht zurück auf die Oberen Handelsreihen, die es bereits im 18. Jahrhundert unmittelbar am Roten Platz gab. Das heutige Gebäude entstand von 1890 bis 1893 zwischen dem Roten Platz, der Nikolskaja-Straße, der Wetoschny-Gasse und der Iljinka-Straße. In der Zeit der Kommunisten wurde es nationalisiert und geschlossen, heute kann in ihm wieder eingekauft werden.
Die „Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kathedrale am Graben“ ist besser unter den Bezeichnungen „Kathedrale Basilius des Seligen“ und „Basilius-Kathedrale“ bekannt und liegt am Roten Platz. Ihre Besonderheit ist, dass sie eigentlich aus 9 Kirchen besteht. In der Mitte befindet sich die eigentliche „Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kirche“ mit einer goldenen Kuppel, an den acht Ecken dieser Kirche befindet sich je eine weitere Kirche mit einer farbigen Kuppel.
Es handelt sich um sieben im Auftrag Stalins und während der letzten zehn Jahre seiner Herrschaft erbaute Hochhäuser, die als „Sieben Schwestern“, „Stalins Kathedralen“ oder „Stalinfinger“ bekannt sind. Im Russischen ist die Bezeichnung „Stalin-Hochhäuser“ am geläufigsten. Zu den „Sieben Schwestern“ zählen der Zentrale Campus der Lomonossow-Universität, das Gebäude des Außenministeriums, das Hotel Ukraine, das Wohnhaus an der Kotelnitscheskaja-Uferstraße, das Haus am Roten Tor, das Hotel Leningradskaja und das Wohnhaus am Kudrinskaja-Platz.
Das Dorf Kolomenskoje bzw. die Zarenresidenz Kolomenskoje wurde 1960 in das Stadtgebiet Moskaus aufgenommen. Das älteste und bedeutendste Bauwerk ist die Christi-Himmelsfahrt-Kirche von 1532, die aufgrund ihrer Form als „Weiße Säule von Kolomenskoje“ bekannt ist.
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