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[Länder Know How: Portugal]
Portugal ist ein geschichtsträchtiges Land und das hat Spuren hinterlassen. Arabische Einschläge erinnern an vergangene Jahrhunderte und der Status als einstige Seefahrernation hat auch für so manche heutige Sehenswürdigkeiten gesorgt. Portugal ist nicht nur Festland. Auch die Inseln der sogenannten Azoren gehören zu Portugal, darunter zum Beispiel die Inseln Sao Miguel, Pico und Santa Maria. Eine weitere Insel, die seit 1986 zur Europäischen Union gehört ist Madeira (ganz einfach: 1986 trat Portugal in die Europäische Union ein - und somit auch Madeira und die anderen Inseln.
Das ist das Ozeaneum. Es wurde 1996 erbaut. Um das Hauptbecken herum, das 500 Kubikmeter Wasser enthält und in dem unter anderem Haie, Rochen und Thunfische schwimmen, sind zwei Stockwerke aufgebaut, von denen aus die Lebewesen aus den Ozeanen unseres Planeten beobachtet werden können. Daneben sind viele Erdregionen zu sehen, beispielsweise die Antarktis mit Pinguinen, ein Gletscher und ein Mangrovenwald.
Das ist die Christusritterburg. Der Bau begann im 12. Jahrhundert und setzte sich über fünf Jahrhunderte fort. Die ersten Bewohner waren Tempelritter, erst danach folgten die Christusritter. In der zum Komplex gehörigen Klosterkirche wurde der spanische König Philipp II. 1580 zum König von Portugal gekrönt. Der gesamte Gebäudekomplex gehört seit 1983 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Das ist das so genannte Casa da Musica, ein Konzerthaus, das 2005 eingeweiht wurde. Es hat eine vieleckige Form und wirkt eher interessant als schön. Außen hat es eine weiße Fassade und eine riesige Glasfront. Die Raumverteilung innen ist auch sehr ungewöhnlich und so angelegt, dass man oft unwillkürlich nach oben schaut. Das Konzerthaus soll über eine exzellente Akustik verfügen.
Hier ist die Rede vom Kachelmuseum. Dort werden seit 1960 Bilder aus Kacheln ausgestellt, also aus vielen kleinen Quadraten zusammengesetzte Mosaiks. Die ältesten Bilder sind aus dem 15. Jahrhundert und die neueren stammen aus dem 20. Jahrhundert. Dazwischen ist alles vertreten. Ein Bild zeigt die Stadt Lissabon nach dem furchtbaren Erdbeben von 1755. Es besteht aus mehr als 1.300 Kacheln und ist über 35 Meter lang.
Das ist die begehbare Kamera Obscura. Eine Kamera Obscura ist ein dunkler Behälter oder Raum, in den nur durch ein kleines Loch Licht eindringen kann. In Tavira besteht das Ganze aus einem Loch mit einem Durchmesser von ungefähr 50 Zentimetern und einer Parabolschüssel. Das Loch wird geöffnet und danach sind auf der Projektionsfläche Eindrücke von Tavira zu sehen.
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