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[Geschichte: Römische Götter]
Römische Götter sind mit den griechischen 12 Hauptgöttern identisch. Allerdings tragen sie andere Namen, wie z. B. Zeus hieß bei den Römern Jupiter. Ihr Göttersitz ist jedoch auch der Olymp. Der Grund war der Einfluss der Etrusker, die schon sehr früh Kontakt zu den Griechen hatten.
Ihnen zu Ehren wurde auf dem Forum Romanum in Rom ein Tempel errichtet, die Porticus Deorum Consentium. Der Tempel beinhaltete eine Säulenhalle mit 6 Räumen, worin wahrscheinlich 12 Statuen aufgestellt waren, die jeweils 6 Götter und 6 Göttinnen darstellten.
Die Römer übten auch im privaten Bereich ihren Götterkult aus, doch fürchteten sie, die römischen Götter nicht vollständig mit Namen zu kennen oder einfach den einen oder anderen zu vergessen. Daher wurden die Götter einfach unter dem Namen Novensiles vereinigt.
Interpretation Romana bedeutet in etwa römische Übersetzung, damit setzten die Römer die übernommenen Götter aus anderen Kulturen gleich, die sie als römische Götter definierten und in ihre eigne Religion integrierten.
Die römischen Männer hatten alle ihren persönlichen Geist, den Genius, der ihnen Zeugungsfähigkeit verlieh. Die Laren wurden zum Schutz der Familien benötigt. Aber auch die Vorräte mussten geschützt werden. Dies übernahmen die Penaten. Das Gedenken an die Toten wurde von den Manen überwacht. Die Geister der Verstorbenen hießen Lemures oder Larvae.
Ein regelrechter Kult wurde betrieben, indem Opfer erbracht wurden, u. a. Tiere oder Pflanzen. Dabei wurde sorgsam darauf geachtet keinen Fehler zu begehen, um den Zorn der römischen Götter nicht hervorzurufen. Denn es musste sonst alles wiederholt werden, um zu sühnen. Geleitet wurden diese Riten von Priestern, dem Opferkönig (Rex sacrorum), den sakralen Beamten (Pontifices), wobei ein jeder für einen Gott zuständig war. Zusammengefasst nannten sie sich Flamines. Außerdem gehörten sechs jungfräuliche Priesterinnen, den Vestalinnen, noch zu einem Ritual.
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