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Die Räuber

Unter dem Titel „Die Räuber“ veröffentlichte Friedrich Schiller sein erstes Drama. Dieses war zunächst als Roman konzipiert, nicht als Bühnenstück. Nichtsdestotrotz gliederte Friedrich Schiller „Die Räuber“ in insgesamt fünf Akte. Das Werk sorgte dafür, dass Friedrich Schiller auf einen Schlag berühmt und schließlich auch entsprechende wohlhabend wurde. Trotzdem veröffentlichte er das Stück zunächst anonym.

Quizfragen

  1. Worauf basiert das Drama „Die Räuber“?

    Die Basis für Friedrich Schillers Werk „Die Räuber“ bildet die Erzählung Schubarts „Zur Geschichte des menschlichen Herzens“. Die fünf Akte des Stücks sind wiederum in jeweils zwei bis fünf Szenen unterteilt. Obwohl zunächst nicht als Bühnenstück konzipiert, wurde „Die Räuber“ am 13. Januar 1782 in Mannheim uraufgeführt. Dort sorgte es für großes Aufsehen und machte Schiller schlagartig in Deutschland berühmt.

  2. Was ist der grundlegende Konflikt im Drama „Die Räuber“?

    Friedrich Schiller wählt in „Die Räuber“ als grundlegenden Konflikt die Rivalität zweier Brüder aus einem Adelsgeschlecht. Es sind die Brüder Karl und Franz Moor. Während Karl Moor von seinem Vater geliebt und als intelligent und freiheitsliebend beschrieben wird, ist sein Bruder Franz Moor ein kaltherziger, berechnender Zeitgenosse, der stets auf seinen Bruder eifersüchtig ist.

  3. Wie lässt sich der Hauptkonflikt in die Räuber interpretieren?

    In Friedrich Schillers Werk „Die Räuber“ kämpfen zwei Brüder auf jeweils ganz eigene Weise gegen das Unrecht. Letztendlich scheitern jedoch beide mit ihrem Vorhaben und opfern sich schließlich auf, so dass am Ende des Werkes die ursprünglich bestandene Ordnung wiederhergestellt wird. Es ist der oftmals vergebliche Kampf gegen eine übermächtige Ordnung, auf den hier hingewiesen wird.

  4. Was ist typisch im Werk „Die Räuber“ für die Epoche des Sturm und Drang?

    Friedrich Schiller schrieb „Die Räuber“ in der Epoche des Sturm und Drang. Dies erkennt man vor allem daran, dass das Werk den Protest gegen bestehende Gesetze und gesellschaftliche Normen zum Hauptthema hat. Letztendlich setzt sich jedoch auch hier weiterhin das bestehende System durch und die Handelnden erkennen, dass ihre Taten falsch sind.

  5. Warum widerspricht das Werk „Die Räuber“ der Form einer klassischen Tragödie?

    Die klassische Tragödie spielt in der Regel in einem zeitlich sehr begrenzten Rahmen. In „Die Räuber“ von Friedrich Schiller reicht die Handlung über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren, wodurch das Werk einer klassischen Tragödie widerspricht. Dazu trägt weiterhin bei, dass die Handlung an relativ weit voneinander entfernten Orten stattfindet, während in der klassischen Tragödie die Handlung meist auf einem Ort bzw. sehr nahe beieinander liegende Orte beschränkt ist.

  6. Warum wird die Handlung in „Die Räuber“ als ständeübergreifend bezeichnet?

    Zunächst einmal hat es den Anschein, als dass die vorhandenen Stände in „Die Räuber“ weiterhin beibehalten werden. Darauf weist zum Beispiel die Mitgliedschaft der Protagonisten Karl und Franz Moor in einem adeligen Stand hin. Schiller gab außerdem der Verlobten von Karl Moor ebenfalls einen Adelstitel, wodurch der Stand gewahrt werden kann. Allerdings verlässt Karl Moor schließlich doch seinen gesellschaftlichen Stand, indem er sich von seinem Vater und seinem Bruder abwendet und die Räuberbande gründet.

  7. Mit welcher List sorgt Franz Moor dafür, dass sein Bruder Karl vom Vater enterbt und verbannt wird?

    Ursprünglich hatte Karl Moor seinem Vater aus Leipzig einen Brief mit der Bitte um Vergebung für sein ungezügeltes Studentenleben geschrieben. Franz fängt diesen Brief ab und ersetzt ihn durch einen selbst geschriebenen, welcher angeblich von einem Korrespondenten in Leipzig verfasse wurde. In diesem Brief wird Karl als Bandit, Mörder und frauenfeindlich dahingestellt. Der Vater ist entsetzt, enterbt seinen ehemaligen Lieblingssohn und verbannt ihn schließlich.

  8. Wie entzieht sich Franz Moor am Ende seinem gerechten Urteil?

    Als Karl Moor erkennt, mit welcher Hinterlist ihn sein Bruder um sein Ansehen und sein Erbe gebracht hat, schickt er schließlich seine Räuber los, damit diese das Schloss stürmen und seinen Bruder Franz festnehmen sollen. Dieser entzieht sich jedoch seinem drohenden Schicksal, indem er kurz vor der Festnahme seinem Leben selbst ein Ende setzt.


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